Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Silbereisen nun auch bei RTL: Alarmsignal für die Intendanten

rudolf-ogiermann-online-rahmen.jpg
+
Rudolf Ogiermann

Schon einmal in der jüngeren Fernsehgeschichte gab es eine Wanderungsbewegung von den Öffentlich-Rechtlichen zu den Privaten, als Namen wie Thomas Gottschalk oder Günther Jauch plötzlich bei RTL auftauchten.

Doch schnell wurde allen Seiten klar, dass die Moderation einer Show bei der kommerziellen Konkurrenz die Person nicht automatisch fürs gebührenfinanzierte Fernsehen disqualifiziert. Man hat sich arrangiert, Wechsel sind in beide Richtungen möglich. Und das ist auch gut so.

Die Fernseh-Zuschauer haben mehr denn je die Wahl

In jüngster Zeit müssen ARD (vor allem) und ZDF wieder prominente Köpfe gehen lassen oder „teilen“. Auch Florian Silbereisen gehört nun dazu. Den Intendanten sollte das zu denken geben, insbesondere der Exodus der Nachrichtenmacher wie zuletzt Pinar Atalay. RTL und Pro Sieben-Sat.1 nehmen eine Menge Geld in die Hand, ihre Programme zu verbessern, und wenn das gelingt, steigen auch die Quoten. Auf der anderen Seite drohen die Öffentlich-Rechtlichen durch die Streamingdienste die Pole Position bei hochwertiger Fiktion zu verlieren.

ARD und ZDF konnten bei ihrem Kampf um (mehr) Gebührengeld stets darauf verweisen, die beste Information und die relevantesten Filme im Angebot zu haben. Doch die Kunden haben mehr denn je die Wahl. Und wenn sie News, Magazine, Filme und Serien immer häufiger bei den Privaten suchen und finden, haben die Anstalten aus Mainz, München, Köln oder Hamburg ein Legitimationsproblem – noch größer als ohnehin schon.

Rudolf.Ogiermann@ovb.net

Kommentare