Warnwesten für Biker

Zu Berichten über tödliche Motorradunfälle (Lokal- und Bayernteil):

Seit geraumer Zeit beobachte ich, dass die Biker mit ihren schweren Maschinen in schwarzer Kleidung, zum Teil mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Gegend rasen. Ich hätte bald mit einem solchen Biker in der schwarzen Todesbekleidung bei schlechten Sichtverhältnissen Bekanntschaft gemacht. Ich bin der Auffassung, dass hier eine gesetzliche Änderung nötig ist, aus der hervorgeht, dass die Biker im Straßenverkehr eine reflektierende Weste über dem schwarzen Anzug tragen müssen, um so die Unfälle zu reduzieren. Eigentlich müsste man von den Bikern so viel Eigenverantwortung erwarten können, dass sie zum Schutz ihres eigenen Lebens und der übrigen Verkehrsteilnehmer, sich freiwillig dafür einsetzen.

Seit Langem gilt für Pkw, Busse und Lkw, dass sie Warnwesten in ihren Fahrzeugen mitführen müssen. Auch bei Bauarbeiten an Straßen müssen die Arbeiter und bei Verkehrsunfällen die Einsatzkräfte und alle, die einen Dienst an der Straße ausführen, gut sichtbare Kleidung tragen. Es ist doch nicht zu viel verlangt, wenn sich die Horde der schwarzen Biker und übrigen Kraftrad Teilnehmer im Straßenverkehr auch daran halten müssen.

Josef Fenninger sen. Weibhausen

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