Umstrittene Impfung

Die Impf-Skepsis greift immer weiter um sich. dpa

Zu Berichten über die Impfung gegen Masern (Gesundheitsteil, Bayernteil, Titelseite):

Laut Gesundheitsreport 2018 des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit steigt die Masern impfquote in Bayern weiter an, sogar mehr als im bundesweiten Durchschnitt. Warum gibt es dann aber nach wie vor Masernepidemien, wenn über 90 Prozent der Kinder geimpft und damit geschützt sein sollen? Und wenn eine Impfung keinen (fast) hundertprozentigen Schutz gegen eine bei uns in Mitteleuropa in den meisten Fällen ohne schwere Komplikationen verlaufene Krankheit bietet, ist sie dann überhaupt sinnvoll? Ist die Gefahr, vor der sie schützen soll, größer als die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen durch schädliche Impfverstärker, wie beispielsweise Allergien oder erhöhte Infektanfälligkeit)? Entgegen der scheinbar steigenden Impfquote habe ich den Eindruck, dass immer mehr Eltern dem Impfen kritisch gegenüberstehen, und die zunehmende Anzahl von Büchern und Filmen zum Thema zeugt davon, dass man als Mutter oder Vater den Werbekampagnen der Pharmaindustrie und dem Druck wohlmeinender Ärzte zum Trotz Impfungen nicht mehr als Selbstverständlichkeit ansieht und sich Gedanken darüber macht, ob und in welcher Form man seine Kinder impfen lassen sollte.

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