Extremismus-Forscher hat recht

Polizisten versuchen bei einer Kundgebung in Chemnitz, ein Aufeinanderprallen von rechten und linken Gruppen zu verhindern. dpa

Zur Berichterstattung über die Vorfälle in Chemnitz und zum Interview mit dem Extremismus-Forscher Professor Dr.

Werner Patzelt „Man gewinnt nicht durch scharfe Worte“ (Politikteil):

Die deutsche Politik ist entsetzt. Nein, nicht entsetzt, weil schon wieder ein Deutscher von schutzsuchenden Migranten getötet wurde. Niemand ist entsetzt, dass einige Migranten hemmungslos rauben, vergewaltigen und morden. Meist Personen, die eigentlich nicht mehr im Land hätten sein dürfen. Entsetzt ist man, wenn dann den Bürgern nur andeutungsweise der Kragen platzt und sie aufbegehren. In großen Lettern berichteten die Printmedien über die Schande von Chemnitz. Auch die Staatssender ARD und ZDF trugen die Bilder von den hässlichen Deutschen bis ins Detail in unsere Wohnzimmer. Jeder weiß, dass man nicht Millionen, meist unkontrolliert ins Land lassen kann, ohne dass es irgendwann kracht. Die Auswüchse in Chemnitz sind nur der Anfang, denn in der Asylpolitik hat sich bis dato kaum was geändert. Wer die Ursachen nicht wahrnimmt, darf sich über die Auswirkungen nicht wundern.

Josef Mosner Ampfing

Professor Patzelt: „Die Berichterstattung über Chemnitz konzentrierte sich auf das hässliche Verhalten von Rechten, kümmerte sich aber nicht ähnlich intensiv um die Ursachen des Messerangriffs, der nun zur Untersuchungshaft eines Syrers und eines Irakers geführt hat.“ Herr Patzelt sagt damit sehr leise und sachte, Messerattacken beziehungsweise Morde, wenn sie Asylanten oder Einwanderern anzulasten sind, werden sowohl von Politikern wie von den Medien sehr verhalten berichtet oder kommentiert. Beweise dafür gibt es zuhauf. Ich erinnere nur an die Morde und Vergewaltigungen der vergangenen Wochen, die Migranten zuzuschreiben waren. Beispiele: 16. August: Bericht über eine Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg durch einen Afghanen. 17. August: „Tödliche Messerstiche“ in einer Arztpraxis. Ein 26-Jähriger aus Somalia wurde festgenommen. 22. August: Ermordung einer 36-jährigen Frau. Sie wurde auf offener Straße mutmaßlich von Ali S. erstochen. Empörung oder vergleichbare Reaktionen von Politikern sind nicht bekannt. Umso heftiger fallen die Reaktionen dieses Personenkreises aus, wenn es darum geht, etwas deutlicher ausfallende Demonstrationen von Bürgern gegen diese Verbrechen – und das Versagen des Staates – zu verurteilen und die Bürger zu kriminalisieren. Gibt es unterschiedliche Maßstäbe bei der Verurteilung von Verbrechen? Wenn keine Gefahr von den Zuwanderern ausgeht, wa rum müssen neuerdings größere Veranstaltungen massiv geschützt werden? Warum trauen sich viele Frauen abends nicht mehr auf die Straße?

Rupert Obergrußberger Neumarkt-St. Veit

Die Politiker und die Medien skandalisieren die Demonstrationen von Bürgern gegen den Mord an dem Mann und die Verletzungen der beiden anderen durch abgelehnte Asylbewerber absichtlich, um eine Diskussion über das eigentliche Verbrechen und damit das Versagen unseres „Rechtsstaates“ zu verhindern. Der mutmaßliche Täter, ein mehrfach kriminell in Erscheinung getretener Migrant, darf sich unbehelligt in unserem Land aufhalten und wird nicht abgeschoben, wie es die Politiker immer lauthals versprechen. Die Tat und das Verhalten unserer Justiz und der Behörden ist der wirkliche Skandal und dass alles auf Kosten der Steuerzahler. Kein Wunder, das immer mehr Bürger auf die Straße gehen, um ihren Unmut da rüber zu äußern, aber die werden, um sie mundtot zu machen, als Rechtsradikale abgestempelt. Gut, dass sich immer mehr nicht mehr davon beeindrucken lassen.

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