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Frost erschwert die Reinigung

Fensterputzen bei Frost: Spiritus und lauwarmes Wasser verhindern, dass die Scheibe reißt

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Im Winter herrschen keine optimalen Bedingungen für den Fensterputz. Wer es dennoch versucht, sollte unbedingt auf die richtige Temperatur und das Putzmittel achten.

Frost und Schnee erschweren Fensterputzen im Winter ungemein, weshalb die Grundreinigung der Fenster lieber erst im Frühjahr oder spätestens im Herbst erfolgen sollte. Für viele gehören blitzblanke Fensterscheiben aber einfach dazu, um sich im eigenen Zuhause so richtig wohl zu fühlen. Wer auch im Winter nicht auf sauber glänzende Fenster verzichten mag, sollte aber zumindest das Thermometer im Blick behalten – und auf die richtigen Zusätze im Putzwasser achten.

Wer im Winter Fenster putzt, läuft Gefahr, dass die Scheiben vereisen.

Tipp 1: Nie bei tiefen Minusgraden die Fenster putzen

Fenster putzen bei Minusgraden ist zwar grundsätzlich möglich – zu kalt sollte es jedoch nicht sein. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt besteht die Gefahr, dass das Wasser direkt an der Fensterscheibe festfriert. Deshalb sollten Sie die Fenster nicht bei tieferen Temperaturen als minus 10 Grad Celsius reinigen. Warten Sie am besten die Mittagszeit ab, wenn die Luft wieder Plusgrade erreicht – oder wählen Sie gleich einen wärmeren Tag aus.

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Wo laufen wir regelmäßig mit schmutzigem Schuhwerk drüber? Über die Fußmatte natürlich. Diese Stelle vergessen wir wahrscheinlich immer, weil es einfach zu offensichtlich ist. Deshalb sollte diese auch regelmäßig abgesaugt und feucht gereinigt werden.
Verstaubte Pflanzen sind ein ziemlich trauriger Anblick. Gönnen Sie Ihren grünen Freunden also mal ein kleines „Bad“, indem Sie mit einem feuchten Lappen darüber wischen.
Reinigungsmittel. Lappen, Schwämme und Co. sollten regelmäßig ausgetauscht werden.
Junge Frau trägt Make-up mit einem Pinsel auf. Gerade Beauty- und Schminkprodukte werden schnell von Schmutz befallen.
Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Tipp 2: Im Winter kein heißes Wasser zum Fensterputzen verwenden

Damit das Wasser im Winter nicht an der Scheibe gefriert, verwenden viele einfach heißes Wasser – keine gute Idee. Die großen Temperaturunterschiede können dafür sorgen, dass sich in der Fensterscheibe Risse bilden oder das Glas gleich ganz zerspringt. Verwenden Sie deshalb lieber nur lauwarmes Wasser zum Fensterputzen.

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Tipp 3: Spiritus schützt vor vereisten Fensterscheiben

Damit das Putzwasser auch bei leichten Minustemperaturen nicht an der Scheibe gefriert, greifen Sie am besten zu Spiritus. Das bewährte Hausmittel fungiert im Winter als Frostschutzmittel. Ein Spritzer im Putzwasser genügt, und die Scheiben lassen sich wunderbar putzen. Ganz nebenbei sorgt Spiritus, wie übrigens auch Klarspüler, für streifenfreien Glanz ohne nervige Schlieren, weshalb Haushaltsprofis das Hausmittel nicht nur im Winter zum Fenster putzen empfehlen. Da Spiritus jedoch sehr starke Gerüche entwickeln kann, sollten geruchsempfindliche Personen laut dem Portal Hausgarten.net nur die Innenseite der Fenster mit Spirituswasser wischen und dabei Handschuhe tragen. Für die Innenseite genügen auch im Winter herkömmliche Putzmittel, um die Fenster zu reinigen.

Nicht nur die Fensterscheiben sind verdreckt, sondern auch die Fensterrahmen? Gegen vergilbte Kunststoffrahmen und Dreck helfen Hausmittel wie Essig oder Zahnpasta.

Rubriklistenbild: © STPP/Imago

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