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Statistisches Bundesamt

Wärmepumpen in mehr als der Hälfte aller Neubauten

Wärmepumpe
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Die Wärmepumpe gilt als die umweltfreundliche und zukunftssichere Alternative zur Öl- und Gasheizung.

Im vergangenem Jahr bekam noch jeder dritte Neubau eine Gasheizung. Der Abschied von fossilen Heizquellen hat dennoch längst begonnen. Vor allem der Einbau von Wärmepumpen setzt sich immer durch.

Wiesbaden - Im vergangenen Jahr wurde noch in jedes dritte neue Wohngebäude in Deutschland eine Gasheizung eingebaut. Der fossile Energieträger hat aber seit 2015 seine Vorrangrolle verloren, wie aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Danach wurden mehr als zwei Drittel (70,7 Prozent) der Neubauten mit Heizungen ausgestattet, die erneuerbare Energiequellen nutzen. In 55,1 Prozent aller Fälle waren Holz, Umluft- oder Erdwärme sowie Biomasse sogar die primäre Energiequelle.

Herausragende Bedeutung hatten dabei Wärmepumpen, die erstmals in mehr als der Hälfte (50,6 Prozent) der Neubauten als vorwiegende Heiztechnologie eingebaut wurden. Der Anteil des Gasheizungen ist seit 2015 von 51,5 Prozent auf 34,3 Prozent gefallen. Ihr Vorgänger Ölheizung wurde 2021 bundesweit nur noch in 611 neuen Wohngebäuden installiert, was einem Anteil von 0,6 Prozent entsprach.

Vor allem in Mehrfamilienhäusern wurde auch Fernwärme eingesetzt, die in der Statistik aber nicht eindeutig den konventionellen oder den erneuerbaren Energieträgern zuzuordnen ist. Als ergänzende oder sekundäre Energiequelle kamen bevorzugt Solarthermie und Holz zum Einsatz.

Die Umstellung der Heiztechnik auf erneuerbare Energien gilt als Schlüssel zur Senkung der CO2-Belastungen durch das Wohnen. Dabei stellt die Umrüstung der Bestandsgebäude die weit größere Herausforderung dar als die Erstausstattung von Neubauten. dpa

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