Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wucher an der Haustür

Tipps gegen Schlüsseldienst-Abzocke

Ausgesperrt - und jetzt? Manche Schlüsseldienste nutzen die Verzweiflung ihrer Kunden aus. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
+
Ausgesperrt - und jetzt? Manche Schlüsseldienste nutzen die Verzweiflung ihrer Kunden aus. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Der Wind schlägt die Tür zu, der Schlüssel steckt innen. Oft muss dann der Schlüsseldienst kommen. Manche Anbieter nutzen die Lage aus und zocken Verbraucher ab. Doch die können sich wehren.

Berlin (dpa/tmn) - Jemand verliert seinen Schlüssel, kommt nicht mehr in die Wohnung rein. Dann kann das Öffnen einer Tür teuer werden. Denn manche Schlüsseldienste verlangen ein Vielfaches der üblichen Preise. Das zeigt eine Stichprobe der Stiftung Warentest (Zeitschrift «test», Ausgabe 10/2019).

So kassieren einige Anbieter für ihren Service 65 Euro, während andere mehr als 450 Euro wollen - in Extremfällen sogar über 1000 Euro. Wer sich am Wochenende oder nachts aussperrt, muss häufig noch mit Zuschlägen rechnen.

Nicht den erstbesten Anbieter anrufen

Je nach Tageszeit und Region sollte die Dienstleistung maximal aber etwa 110 bis 250 Euro kosten - davon gehen Gerichte nach Angaben der Experten aus. Das Problem: Manche Dienstleister nutzen die missliche Lage aus und zocken Verbraucher ab. Die Tester raten deshalb, nicht den erstbesten Anbieter anzurufen, sondern im Internet nach einen korrektem Schlüsseldienst in der Nähe zu suchen. Dafür das Impressum der Webseite kontrollieren.

Verbraucher sollten am Telefon auch nach Anfahrtskosten fragen - um hohe Zusatzkosten zu vermeiden. Zudem sollten sie vorab am Telefon einen Festpreis vereinbaren und den Betrag niemals bar bezahlen - sonst ist das zu viel bezahlte Geld in der Regel weg. Sicher sei nur eine Überweisung. Wer zuviel gezahlt hat, sollte sich an einen Anwalt wenden - eine Anzeige bei der Polizei bringe laut Stiftung Warentest meist wenig. Das Risiko liege dann jedoch beim Kläger, er müsse auch in Vorkasse gehen.

Vorsorge für den Notfall

Am besten sorgen Verbraucher für den Notfall vor: Speichern Sie die Notrufnummer von einem seriösen Anbieter in ihrer Umgebung im Handy ab. Noch besser: Deponieren Sie einen Ersatzschlüssel bei Vertrauten - Nachbarn oder Freunden zum Beispiel.

Stiftung Warentest: Schlüsseldienst-Test (teils kostenpflichtig)

Stiftung Warentest: Tipps gegen Abzocke

Mehr zum Thema

Kommentare