Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Grünes Sommer-Wohnzimmer

Die besten Kletterpflanzen für Ihren Balkon

Kletterpflanzen auf dem Balkon
+
Zu den Kletterern, die nur ein Jahr lang halten, zählt unter anderem die Kapuzinerkresse.

Raum ist auf dem kleinsten Balkon - vor allem, wenn man die Wände und Seiten des Sommer-Wohnzimmers auch begrünt. Kletterpflanzen schaffen das teils in Rekordzeit.

Stuttgart/Elmshorn - Der Clematis reicht ein Topf - daraus kann sie einen Balkon in eine grüne Oase verwandeln. Kletterpflanzen wie diese können noch mehr: Sie bieten Sichtschutz vor neugierigen Nachbarn, spenden Schatten und verschönern die Fassade „Und wenn man auf dem Balkon sitzt, hat man gleich etwas in Augenhöhe, das vielleicht sogar noch duftet. Da kommt etwas Dschungel-Gefühl auf“, schwärmt Martin Staffler, Landschaftsarchitekt und Buchautor aus Stuttgart.

Kletterpflanzen* lassen sich in drei Gruppen einteilen: Einjährige, Mehrjährige und eine Zwischenform. Zu den Kletterern, die nur ein Jahr lang gedeihen, zählen Kapuzinerkresse, Wicken, Bohnen - und die Schwarzäugige Susanne. „Das ist ein dankbarer Kletterer, der mit viel Dünger und guter Bewässerung einfach toll wächst und in Gelb und Orange herrlich blüht“, sagt Staffler.

Mehrjährige Pflanzen können sehr hoch werden

Zu den mehrjährigen Pflanzen gehören Kletterwinde, Pfeifenwinde oder Clematis. Man sollte ihre Größe im Blick haben, denn einige werden viel größer und manchmal auch schwerer, als ein Balkon tragen kann.

Mehrjährige Pflanzen wie die Clematis können sehr hoch werden - zum Glück gibt es für jede Kletterpflanze die passende Rankhilfe.

Es gebe aber auch Clematis-Sorten, die maximal zwei Meter hoch werden, so Mathias Münster, Vorstandsmitglied des Bundes deutscher Baumschulen. Beispiele dafür sind 'Nubia' mit roten Blüten, 'Alaina' mit rosa Blüten und 'Ninon' mit weißen Blüten. „Diese Sorten blühen ab Mai und Juni und bilden ständig neue Blüten“, sagt Münster. Sie seien ideal für den Kübel und damit für den Balkon. Achten muss man aber darauf, dass der Fuß der Clematis an der Pflanzstelle im Schatten liegt. Dafür belegt man die Fläche rund um den Haupttrieb etwa mit kleinen Steinen oder Rindenmulch.

Die dritte Gruppe der Kletterpflanzen bildet eine Zwischenform, zu denen Bougainvillea oder Passionsblume gehören. Sie sind mehrjährig, wenn sie im Gartenboden wachsen. Im Topf gehalten sollten sie aber im Winter vor der Kälte geschützt und ins Haus geholt werden.

Die Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata) hält nur ein Jahr, während Bougainvilleen (Bougainvillea) zu den Mehrjährigen gehören - im Topf aber im Winter rein müssen.

Gitter, Schnur oder ein Gerüst als Rankhilfe?

Die Rankhilfen müssen zu den Pflanzen passen. Sogenannte Schlinger wie Pfeifenwinde und Schwarzäugige Susanne haben selbst keine Kletterorgane, sie schlingen sich nur um ihr Gerüst. Spanndrähte oder ein feines Gitter sind hier ideal. Der Echte Jasmin und die Kletterrosen sind Spreizklimmer: Diese ziehen sich mit ihren Dornen, kleinen Ästen oder Stacheln an den Klettergerüsten hoch. Ihre langen Triebe sollte man etwas fixieren.

„Während ich bei den Schlingern die Drähte eher senkrecht spannen sollte, benötigen die Spreizklimmer eher etwas Waagerechtes mit mehreren Etagen mit einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern“, erklärt Christine Scherer von der Bayerischen Gartenakademie. Massive Rankgitter mit Rauten brauchen hingegen nur Gehölze.

Sogenannte Ranker wie Weinreben und Clematis bilden kleine Schlingärmchen aus. „Sie kommen zurecht mit allem, was dünn ist, also höchstens Bleistiftstärke“, erläutert Scherer. Sie empfiehlt daher Drahtseile oder Schweißmatten mit einer Maschenweite von fünf Zentimetern. Bei Mehrjährigen sollte man dauerhaftes Material verwenden, etwa Edelstahl- oder Draht-Seile sowie verzinkte Schweißgitter.

Auf den Efeu, der auch als Haftkletterer bezeichnet wird, sollte man besser verzichten, betonen beide Experten. Denn die Pflanze verkeilt sich mit ihren Haftwurzeln in Ritzen und Fugen und richtet so Schäden am Mauerwerk an. Auch Wilder Wein ist für den Balkon nicht geeignet.

Literatur: Martin Staffler: Stadtbalkon & Dachterrasse: Grüne Oasen indivduell gestalten, Franckh Kosmos Verlag, 2013, 144 Seiten, ISBN-13: 978-3440134603

(dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Übervolle Tonne? Aus diesen drei Gründen darf die Müllabfuhr die Abholung verweigern

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Blumen an sich werten die Wohnung hervorragend auf und beleben die Umgebung. Sind die Pflanzen allerdings verwelkt, drücken Sie eher auf die Stimmung - selbst, wenn Sie das nicht unmittelbar bemerken.
Kahle Fenster lassen zwar viel Licht in die Wohnung, wirken aber auch steril und lassen das Zimmer unfertig wirken. Mit den richtigen Vorhängen wirkt ein Raum warm und einladend.
Unordnung ist natürlich der größte Stimmungskiller in der Wohnung - dabei muss es nicht einmal ein offensichtliches Chaos sein. Schon ein Schreibtisch, an dem Akten und Papiere wild durcheinander gestapelt liegen, sorgt für Unruhe. Deshalb: sofort wegräumen, was nicht unbedingt gebraucht wird und nicht alles auf später verschieben.
Licht hat einen enormen Einfluss auf unsere Stimmung. Deshalb darf es nicht zu dunkel und auch nicht zu hell sein - sonst fühlt man sich schnell wie in der Bahnhofshalle. Besser sind verschiedene Lichtquellen kombiniert aus Steh-, Wand- und Deckenlampen.
Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Mehr zum Thema

Kommentare