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Auch für Mieter möglich

Gas sparen: Wie Sie mit einer kleinen Veränderung am Heizkörper viel Geld sparen

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Wer Gas sparen will, sollte bei der Heizung anfangen, denn hier liegt laut Experten das größte Einsparpotential. Wie Sie sich jetzt schon auf den Winter vorbereiten.

Rund die Hälfte der Gebäude in Deutschland werden mit Gas beheizt. In Zeiten explodierender Gaspreise und einem drohenden Gasstopp durch Russland, bietet es sich also an, vor allem beim Heizen Gas einzusparen. Hier liegt tatsächlich auch das größte Einsparpotential, weiß Immanuel Stieß, Leiter des Forschungsschwerpunkts Energie und Klimaschutz im Alltag am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE): „68 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf das Heizen von Gebäuden“, sagt der Experte im Gespräch mit ZDFheute. Doch wie können Mieter und Eigenheimbesitzer Gas sparen, ohne im Winter frieren zu müssen? Tatsächlich lässt sich schon durch kleine Veränderungen der Energieverbrauch beim Heizen senken.

Wer das Thermostat an seiner Heizung etwas herunterdreht, kann seinen Gasverbrauch senken – und so Geld sparen.

Gas sparen beim Heizen: Raumtemperatur richtig einstellen

Vor allem die richtige Raumtemperatur bietet die größte Einsparmöglichkeit. Laut Verbraucherzentrale sparen Sie sich mit jedem Grad weniger etwa 6 Prozent Energie. Übertreiben Sie es aber nicht: In ungeheizten Räumen droht schnell Schimmelbildung – kälter als 16 Grad sollte es in keinem Raum sein. Für Schlafzimmer wird eine Raumtemperatur von 18° empfohlen, im Wohnzimmer dürfen es 21° Celsius sein.

Bei Standard-Thermostaten wird die Temperatur über Stufen (1-5) geregelt. Die Stufen entsprechen in der Regel etwa folgenden Raumtemperaturen:

  • Stufe 2: etwa 16° Celsius
  • Stufe 3: etwa 20° Celsius
  • Stufe 4: etwa 24° Celsius
  • Stufe 5: etwa 28° Celsius

Viele Bewohner stellen die Heizung gleich auf Stufe 5, in der Annahme, dass es dann schneller warm wird – das stimmt jedoch nicht. Tatsächlich verschwenden Sie damit lediglich Energie, weil der Raum übermäßig geheizt wird.

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Frau legt Wäsche in Waschmaschine. Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
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Wäscheständer. Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie unbedingt beherzigen.
Ein Teebeutel in einer Tasse Tee. Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten.
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Programmierbare Thermostate bieten neues Potential zum Gas sparen

Die Einstellung über Stufen ist Ihnen zu ungenau? Inzwischen gibt es auch programmierbare Thermostate, die sich über ein Display oder eine App gradgenau auf die Wunschtemperatur im Wohnraum einstellen lassen. Sogar unterschiedliche Heizphasen für Tag/Nacht oder unterschiedliche Wochentage können vorab eingestellt werden. Programmierbare Thermostate lassen sich grundsätzlich an allen Heizkörpern anbringen, beim Kauf sind bereits Adapter dabei. Wer seine Thermostate so programmiert, dass sie die Raumtemperatur etwa tagsüber absenkt und gegen Feierabend wieder erhöht, kann so durchaus zusätzlich Gas sparen. Das hängt jedoch auch vom bisherigen Heizverhalten ab.

Dürfen auch Mieter das Thermostat austauschen?

Auch Mieter dürfen das vorhandene Thermostat gegen ein neues austauschen. Sie benötigen lediglich eine Wasserpumpenzange oder einen Schraubendreher. Nur wenn das Ventil mit ausgetauscht werden muss, sollte dies ein Fachmann erledigen. Bewahren Sie die alten Thermostate gut auf, denn beim Auszug müssen Sie den ursprünglichen Zustand der Wohnung und damit auch der Heizkörper wieder herstellen.

Übrigens, auch beim Duschen lässt sich einiges an Gas einsparen. Und auch der Energieverbrauch des Kühlschranks kann mit einfachen Kniffen sofort gesenkt werden. (as)

Rubriklistenbild: © Imago/Political-Moments

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