Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Hygiene

Babykotze, Filzstifte, Flüssigkleber: Waschtipps für Eltern

Bananen machen fiese Flecken
+
Ganz fies sind Flecken von Bananen auf Babykleidung. Sie zeigen sich meist erst nach dem Trocknen.

Wer Vater oder Mutter wird, erlebt ein Upgrade in Sachen Waschen: Sie werden Milchschleim aus einem Pullover entfernen müssen oder auch mal orangene Breireste aus bunten Babybodies. Und so gelingt es!

Frankfurt/Main - Liebe Eltern, reden wir über Babykotze. Und über Breireste. Und, ganz fies: über Sand in Kinderkleidung. Wie bekommt man all das nur wieder aus der Kleidung herausgewaschen?

Das Problem Brei- und Kotflecken

Manche Flecken sind dezent beige, meistens sind Babybreie aber gelb bis orange, gar grün. Und diese Flecken sind hartnäckig. „Wenn die Farbe zum Beispiel von Karotten stammt, dann hilft es, die Textilien bei der laut Textilpflegeetikett höchst zulässigen Temperatur mit festem Universal- oder Vollwaschmittel zu waschen“, sagt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Er rät zu mindestens 40 Grad und besser 60 Grad Waschtemperatur.

Wichtig ist, ein Waschmittel in Pulver-, Granulat- oder Tablettenform zu verwenden. Dieses enthält in der Regel Bleichmittel, die für eine höhere Waschwirkung sorgen als flüssige Produkte. „Wenn nach dem Waschen noch Schatten von Flecken zurückbleiben, dann hilft die Bleiche im Sonnenlicht, um Reste des Farbstoffs (Beta-Carotin) zu zerstören“, sagt Glassl. Diese Tipps gibt er auch für Kotflecken, die durch eine ausgelaufene Babywindel entstanden sind.

Das Problem Milchschleim

Viele Babys stoßen auf und spucken dabei Milchschleim aus, denn der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre ist bei ihnen häufig noch zu schwach entwickelt, um den Mageninhalt zu halten. Gerade diese Milch setzt sich besonders hartnäckig in der Kleidung ab.

Zwar ist Milch an sich recht leicht herauszuwaschen. Doch wenn sie durch den Umweg über das Baby schon leicht fermentiert sein kann, ist das anders - vor allem in Wollpullovern und anderen Kleidungsstücken mit Struktur, in die der Schleim gut eindringen kann.

Er haftet dort so hartnäckig, dass das schonende Woll-Waschprogramm ihn oft nicht restlos entfernen kann. Glassl rät daher, den möglichst noch feuchten Fleck schnell von Hand vorzubehandeln. Also: flüssiges Wollwaschmittel oder zur Not Haarshampoo draufgeben und gut mit Wasser ausspülen, sofern man zufällig in einer Umgebung mit Bad ist.

Willkommen liebe Eltern in der neuen Welt: Berge voller Wäsche mit hartnäckigen Breiflecken türmen sich nun bei Ihnen auf.

Ansonsten empfiehlt der Waschexperte, den Pulli vor dem Waschen erst in lauwarmem Wasser zusammen mit etwas Shampoo für etwa 30 Minuten einzuweichen. Danach die betroffenen Stellen nur leicht abtupfen - und nicht reiben oder scheuern, sonst kann die Wolle verfilzen.

Nun noch etwas flüssiges Wollwaschmittel auf den Fleck geben und das Stück in die Waschmaschine im Wollprogramm reinigen. Auch in die Einspülkammer kommt noch Wollwaschmittel. Falls das Wollprogramm für das Wäscheteil nicht zugelassen ist: im Handwaschbecken spülen.

Das Problem Banane

Bananenreste bleiben schon mal als braune Flecken auch nach dem Waschen zurück. Sie sind besonders heimtückisch, denn: „Flecken von Banane sind zunächst kaum zu sehen, werden aber sehr hartnäckig, wenn sie antrocknen“, sagt Glassl. Daher sollten sie möglichst sofort entfernt werden, mit Wasser und zum Beispiel mit Flüssigwaschmittel, notfalls mit Haarshampoo. Bei unempfindlichem Material wie Baumwolle und Chemiefasern geht das auch mit Handgeschirrspülmittel oder Seife.

Das Problem Sand

Das mag erstmal nicht nach einem Problem klingen, aber viele Eltern mit Kindern im Sandkastenaltern werden da widersprechen: Sand geht selbst in der Waschmaschine nie so ganz weg. Vor allem dann nicht, wenn etwas Wasser auf den Sandhaufen getroffen ist und Körner fest in die Strukturen der Kleidung reingemanscht wurden.

Breireste auf Lätzchen und meist auch noch auf der Kleidung von Babys und Kleinkindern.

Glassl rät nach dem Ausschütteln der Textilien daher zu einem Waschprogramm mit hohem Wasserstand. Das ist etwa bei pflegeleichter oder feiner Wäsche der Fall. „Gegebenenfalls mit Vorwäsche und mit Extra-Spülgang waschen, damit die Textilien in Wasser schwimmen und nicht nur leicht befeuchtet werden“, sagt er. „Dann kann der Sand herausgewaschen und abgepumpt werden.“ dpa

Mehr zum Thema

Kommentare