Ängste ernst nehmen

So helfen Eltern beim Grundschulwechsel

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Die Angst vor dem ersten Tag in der neuen Schule können Eltern dem Kind nehmen, in dem sie bestimmte Situationen schon mal durchspielen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Gerade in den ersten Schuljahren kann der Wechsel auf eine andere Schule für Kinder zur Herausforderung werden: Neue Umgebung, neue Leute und die bange Frage: Können mich die anderen auch leiden?

Hamburg (dpa/tmn) - Ob Umzug der Eltern, Probleme mit Lehrern oder gar Mobbing - manchmal lässt sich ein Grundschulwechsel nicht vermeiden. Das kann bei Kindern Ängste auslösen. Doch die sollten Eltern auf keinen Fall kleinreden, empfiehlt die Zeitschrift "Eltern family" (Ausgabe 2/2020).

Stattdessen ist es besser zu fragen, was dem Kind genau Angst macht, rät die Hamburger Grundschul- und Beratungslehrerin Glenna Coker. Man könne dann bereits bestimmte Situationen durchgehen: Was tun, wenn keiner mit einem in der Pause spielen will? Oder wenn man die Namen vergessen hat? Eine gute Vorbereitung könne Sicherheit schaffen.

Die Expertin rät auch zu einem gemeinsamen Besuch der neuen Klasse schon mal vorab. Vielleicht könnte man sich dabei bereits mit einem Kind aus der neuen Klasse verabreden. Denn es sei ja schön, wenn am ersten Tag in der Schule jemand sitzt, den man schon kennt. Und auch ein Blick in die neuen Schulbücher kann der Lehrerin zufolge nicht schaden.

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