Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Er ist kaum erkennbar

Giftfische an Nord- & Ostsee: Hüten Sie sich vor dem „Petermännchen“ 

  • Ömer Kayali
    VonÖmer Kayali
    schließen

„Petermännchen“ sind Giftfische, deren Stiche sehr schmerzhaft sein können. Auch an Küsten in Deutschland sowie am Mittelmeer sind sie im Gewässer zu finden.

Im Sommer träumen viele Menschen vom Strandurlaub. Dabei machen sich wohl nur wenige von ihnen Gedanken darüber, was alles im Meer lauern könnte. Das typische, aber zugleich sehr unrealistische Horrorszenario ist die Begegnung mit einem Hai – vor allem in Gewässern in Europa müssen wir uns darüber eigentlich keine Sorgen machen. Ohnehin sind es meist eher kleinere Fische, die Strandbesuchern die gute Zeit vermiesen können. Das „Petermännchen“ ist einer dieser Übeltäter. Das Giftinformationszentrum-Nord warnte schon vor einigen Jahren vor diesem Giftfisch und es kommt immer wieder zu Fällen, in denen Menschen gestochen werden – und die Stiche sind äußerst schmerzhaft. Petermännchen sind neben Nord- und Ostsee auch im Mittelmeer und im nördlichen Atlantik heimisch. „Immer wieder kommt es an den norddeutschen Küsten zu Vergiftungen mit dem Petermännchen. Entweder tritt man im flachen Wasser auf den Fisch oder Angler verletzten sich beim Ablösen des Fisches vom Angelhaken“, erklärt Prof. Dr. Andreas Schaper vom Giftinformationszentrum-Nord im GEO Magazin.

Darum sind Petermännchen so tückisch

Ein Petermännchen ist im Wasser kaum erkennbar, da es sich eingräbt.

Das Petermännchen gehört der Ordnung der Barsche an. Sie verfügen über giftige Dornen und Stachel, um sich zu schützen. Im Durchschnitt werden die Giftfische zwischen 15 und 50 Zentimeter lang. Größere Exemplare sollten somit einfacher erkennbar sein, doch die Fische graben sich zum Beutefang im Sand ein, wodurch sie kaum zu sehen sind. Dadurch kommt es vor, dass Wattwanderer oder Schwimmer gestochen werden, wenn sie einem Petermännchen zu nahe kommen. Das sind die Folgen eines Stichs:

  • Intensive Schmerzen an der Einstichstelle, die zudem ausstrahlen können.
  • Schwellungen, Rötungen und Bewegungseinschränkungen. Auch die Schwellung kann sich ausbreiten.
  • Schwindel, Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen treten auf.
  • Die Schmerzen klingen in der Regel innerhalb von 24 Stunden ab, aber Symptome können noch Tage bis Wochen nach dem Stich auftreten. Es können Komplikationen und Langzeitfolgen auftreten.

Diese griechischen Strände müssen Sie unbedingt gesehen haben

Balos Bucht
Sarti Strand
Portokali Strand
Myrtos Beach
Diese griechischen Strände müssen Sie unbedingt gesehen haben

So verhalten Sie sich nach einem Stich durch das Petermännchen

Wer gestochen wird, sollte möglichst Ruhe bewahren, den Stachel vorsichtig entfernen und die Einstichstelle desinfizieren. Außerdem sollte die Wunde möglichst schnell erwärmt werden, da das Gift des Petermännchens aus hitzeempfindlichen Eiweißen besteht. Da es meistens die Füße sind, die gestochen werden, sollten diese in etwa 40 Grad warmes Wasser gelegt werden – ein paar Minuten reichen aus. Anschließend kann die Wunde gekühlt werden, um die Schmerzen zu lindern. Ein Arztbesuch ist trotzdem zu empfehlen. Damit es gar nicht so weit kommt, können Sie beim Betreten des Wassers Badeschuhe anziehen.

Rubriklistenbild: © Jfibu/Imago

Kommentare