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Betrügerische Angebote erkennen 

Fake-Reisebüros: So könnt Ihr Euch schützen 

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Fake-Reisebüros: Mit diesen Tipps könnt Ihr Euch davon schützen
  • VonOlena Leneschmidt
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Viele freuen sich derzeit auf ihren ersehnten Urlaub. Das nutzen immer wieder unseriösen Anbieter aus, die mit attraktiven Angeboten versuchen, den potenziellen Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie Ihr Euch davor schützen könnt und was Ihr tun könnt, wenn Ihr eine Fake-Reise gebucht habt, erfahrt Ihr in diesem Artikel. 

Die Abzocker bewerben oft ihre Reiseschnäppchen in sozialen Netzwerken wie Facebook. Dabei läuft die Kommunikation über diese Seite bzw. bei neuen Reise-Seiten über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Viber. Mittlerweile gestalten die Fake-Büros auch professionelle Webseiten, die renommierten Anbietern, wie booking.com oder Airbnb, zum Verwechseln ähnlich sehen.

Dabei erhöht sich die Gefahr einer Fake-Buchung für die Verbraucher, weil sie oft die besonders günstigen Preise bei seriös aussehenden Angeboten nicht hinterfragen. Doch mit einigen Tipps lassen sich die Urlaubs-Betrugsmaschen leichter erkennen. 

Will man einen günstigen Urlaub buchen, stößt man im Internet auf zahlreiche Angebote. Dabei sollte man aber immer bedenken, dass sich zwischen den seriösen Anbietern auch immer mehr Betrüger tummeln und dass es viele von diesen vermeintlichen Schnäppchen gar nicht gibt. 

Nützliche Tipps der Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale gibt neun wertvolle Tipps, mit denen Ihr Fake-Reiseangebote erkennt:

1. Bei Angeboten und Werbung in sozialen Netzwerken aufpassen

Zwar werben auch bekannte Unternehmen über soziale Netzwerke, trotzdem solltet Ihr mit solchen Angeboten äußerst vorsichtig umgehen. Um das Risiko einer Fake-Buchung zu verhindern, rät die Verbraucherzentrale, die Reiseanbieterseiten direkt zu besuchen. 

2. Internetseite des Anbieters prüfen

Seid Ihr bei der Buchung auf einen neuen und unbekannten Anbieter gestoßen, solltet Ihr am besten seine Internetseite genauer anschauen. Fehlt auf der Seite ein Impressum, solltet Ihr auf die Buchung lieber verzichten. 

3. Impressum prüfen

Ist das Impressum vorhanden, solltet Ihr den vermeintlichen Geschäftssitz über Satellitenansichten und Suchmaschinen prüfen. Dabei lässt sich schon oft erkennen, ob bei der angegebenen Adresse überhaupt ein Reiseunternehmen tätig ist. 

4. Zu professionelle Bilder

Sehr professionelle Bilder bei Privatunterkünften auf Reiseplattformen wie booking.com oder AirBnB sind bei besonders günstigen Schnäppchen äußerst verdächtig. Am besten solltet Ihr genau prüfen, ob die Fotos des Angebots überhaupt der Realität entsprechen. 

5. Nach Bewertungen suchen

Ihr solltet gezielt nach negativen Bewertungen im Netz suchen. Man muss beachten, dass die positiven Bewertungen oft gefälscht sind. Die Warnhinweise von Betroffenen sind hingegen aussagekräftiger. 

6. Fluggesellschaft prüfen

Bei der Namensgebung für falsche Fluggesellschaften orientieren sich Betrüger oft an tatsächlich existierenden Marken, so die Verbraucherzentrale. Ihr solltet auf der Seite des Luftfahrt-Bundesamtes checken, welche ausländischen und deutschen Flugunternehmen wirklich genehmigt sind.

7. Suchmaschinen und Karten

Sie können Euch dabei helfen, die Betrüger im Netz zu erkennen. Überprüft den Standort des Hotels oder Unterkunft und schaut anhand der Karten, ob diese überhaupt existieren. 

8. Angebot mit Gütesiegel

Wird das Angebot mit Gütesiegel beworben, solltet Ihr dieses einfach mal anklicken. Dabei könnt Ihr prüfen, ob die Siegel tatsächlich an den Anbieter vergeben wurden. 

9. Besonders günstige Preise

Zwar sind die günstigen Angebote besonders verlockend, doch können die auffällig günstigen Preise - im Vergleich zu anderen Anbietern - ein Zeichen für die Fake-Reise sein. Dies alles gilt übrigens auch für Fake-Shops.

Fake-Reise gebucht: Das könnt Ihr jetzt tun 

Seid Ihr schon in eine Reisefalle geraten, müsst Ihr schnell handeln. Diese Schritte werden von der Verbraucherzentrale bei einer Fake-Buchung empfohlen:

  • Bank oder Kreditkartenfirma unverzüglich kontaktieren. Manche Zahlungsinstitutionen bieten ihren Kunden unter bestimmten Bedienungen auch Käuferschutz an. 
  • Strafanzeige erstatten: Ihr solltet eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten und den Betrug melden. Dies könnt Ihr übrigens auch ganz bequem online erledigen. Die Strafanzeige wird direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet.
  • Beweise liefern: Damit man den Betrug melden oder beweisen kann, solltet Ihr die Bezahlung der Buchung beweisen können (Belege, Nachrichten). 
  • Bei der Verbraucherzentrale beraten lassen: Seid Ihr Euch unsicher, ob es sich bei Eurer Buchung um eine Fake-Reise handelt, könnt Ihr Euch auch an die Verbraucherzentrale wenden.

ol

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