Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gesunde Knochen

Vitamin D: Häufiger Fehler kann dazu führen, dass unser Körper weniger Sonnenhormon produziert

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
    schließen

Vitamin D ist wichtig, weil es Knochen und Zähne hart macht. Unser Körper kann es selbst produzieren – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die einzig bekannte positive biologische Wirkung von UV-Strahlung ist die Anregung der Bildung des körpereigenen Vitamin D durch UV-B-Strahlung. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz weiter informiert, sei dafür keine Extra-Portion Sonne nötig. Doch was heißt das genau? Reicht ein mehrminütiger Spaziergang in der Sonne, währenddessen nur das Gesicht beschienen wird? Oder sollte man sich einmal wöchentlich im Bikini auf den Balkon legen?

Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Sonne aussetzen – das soll ausreichen, damit der Vitamin-D-Speicher voll wird oder bleibt. Zu lange sollte man sich dem Licht dabei nicht aussetzen. Denn ein zu hohes Pensum an UV-A-Strahlung erhöht das Hautkrebs-Risiko. Als Faustregel gilt deshalb dem Bundesamt für Strahlenschutz zufolge in Hinblick auf die Vitamin-D-Produktion: Bleiben Sie nicht länger als die Hälfte Ihrer Eigenschutzzeit in der Sonne. Je nach Hauttyp variiert der Eigenschutz-Zeitraum. So kann sich die Haut des sehr hellen Hautbräunungstyps 1 nur maximal zehn Minuten selbst gegen gefährliche UV-Strahlen schützen. Die Eigenschutzzeit von Hauttyp 4 beläuft sich dagegen auf bis zu 45 Minuten.

Nur UV-B-Strahlung trägt dazu bei, dass der Körper Vitamin-D produziert. UV-A-Strahlung dagegen nicht. Letztere erhöht das Hautkrebs-Risiko.

Diese Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Frau geht joggen
Weiße und rote Pillen liegen auf einer Fläche
Sympolbild: Mann mit nacktem Oberkörper und großem Bauchumfang steht am Strand mit einer Entenmaske auf dem Kopf
Toast mit Margarine-Flocken
Diese Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Ist mein Vitamin-D-Spiegel zu niedrig?

Zwar können wir Vitamin D auch mit der Nahrung aufnehmen, doch weitaus relevanter für einen ausreichend hohen Spiegel sei die körpereigene Vitamin-D-Produktion, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Um das sogenannte Sonnenhormon herzustellen, muss UV-B-Strahlung auf die Haut treffen. Aus Vitamin-D-Vorstufen, die im Körper vorhanden sind, wird sodann Vitamin D produziert, wie die DGE weiter informiert.

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist? Ein Allgemeinmediziner kann mithilfe eines Bluttests herausfinden, ob dem so ist. Im Fall eines Mangels wird in der Regel ein hoch dosiertes Nahrungsergänzungsmittel verabreicht.

Trifft Sonnenlicht auf die Haut, kann der Körper Vitamin D produzieren – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Keine Sonnencreme verwenden – allerdings nur kurz

Für ein Vitamin-D-Sonnenbad brauchen Sie keine Sonnencreme, zitiert das Arztbewertungsportal Jameda Heilpraktikern Elisabeth Strüber aus Herne. Ab Sonnenschutzfaktor 15 würden Sonnenschutzprodukte verhindern, dass ausreichend UV-B-Strahlung auf die Haut treffen kann. Denselben Effekt hätten Fensterglas und Sonnenbrillen. Optimalerweise sollte man nach dem Vitamin-D-Sonnenbad im Freien für vier bis sechs Stunden aufs Duschen verzichten, damit sich das Hormon Cholecalciferol (Vitamin D3) in der Haut bilden kann, empfiehlt Strüber.

Rubriklistenbild: © Frank Sorge/Imago

Mehr zum Thema

Kommentare