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Rechtzeitig erkennen

Vergesslich? Einfacher Test lässt Demenz erkennen

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Die zunehmende Vergesslichkeit kann auf eine beginnende Demenz hindeuten.

Im Alltag ist man schon mal vergesslich und unkonzentriert. Mentale Aussetzer können viele Gründe haben, darunter aber auch Demenz und Alzheimer. Wann sollte man sich Sorgen machen? Mit einfachen Gedächtnis-Tests erkennt Ihr, ob möglicherweise eine Vorstufe von Demenz oder Alzheimer vorliegt.

Seid Ihr von Natur aus eher schusselig und verplant sowie im Alltag etwas unorganisiert oder denkt Ihr an alles und vergesst kaum etwas? Vergesslichkeit kennt wohl jeder von uns, sei es der liegen gelassene Hausschlüssel, ein Arzttermin oder der Geburtstag der Schwiegermutter. Auch wenn solche Erinnerungslücken im Alltag nervig und unangenehm sein können, so bewegen sie sich häufig im Bereich einer nicht krankhaften Vergesslichkeit.

Geht die Vergesslichkeit jedoch weiter und beeinträchtigt den Alltag zusehends, könnte in manchen Fällen eine Vorstufe von Demenz oder Alzheimer dahinter stecken. Es gibt verschiedene Tests, die zur Diagnostik einer frühen Demenz angewendet werden können, zur Abgrenzung von beispielsweise Altersvergesslichkeit.

Mit Gedächtnistest Demenz und Alzheimer erkennen

Mediziner und Ärzte führen als Teil einer ausführlichen Diagnostik häufig den sogenannten „Mini-Mental-Status-Test“ (MMST) durch. Er kann unter anderem Aufschluss über kognitive Fähigkeiten sowie Einschränkungen geben und Hinweise dazu liefern, ob möglicherweise nur eine gewöhnliche Vergesslichkeit oder gar eine Vorstufe von Demenz oder Alzheimer vorliegen könnte, laut Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI).

Der Mini-Mental-Status-Test setzt sich aus einem Interview mit Handlungsaufgaben und praxisnahen Fragen zusammen. Dabei geht es darum, das Orientierungsvermögen (mit Fragen nach Ort und Zeit), die Merkfähigkeit, Aufmerksamkeitsspanne, Rechenfähigkeit sowie Sprachverhalten zu überprüfen. Kognitiv gesunde Menschen können auf diese Fragen und Aufgaben in der Regel ohne Probleme richtig antworten und reagieren.

Menschen mit Verdacht auf eine Alzheimer-Erkrankung oder andere Form der Demenz, zeigen bei diesem Test häufig Schwierigkeiten. Wer ein bestimmtes Persönlichkeitsmerkmal hat, ist laut Studie besonders gefährdet, eine Demenz oder Alzheimer zu entwickeln. Eine Heilung von Alzheimer gibt es nicht, wenngleich aktuelle Studien Grund zur Hoffnung geben könnten.

Bildmotive merken

Möchtet Ihr herausfinden, wie gut Ihr Euch Dinge merken könnt oder habt Ihr bereits das Gefühl, in Eurer Merkfähigkeit eingeschränkt zu sein? Dann können Tests Aufschluss darüber geben, wie es um Euer Gedächtnis steht.

Im Rahmen des Gedächtnistests werden dem Patienten zehn Bildmotive in Abfolge gezeigt, die er beim Betrachten laut benennen soll. Anschließend geht es darum, wie viele der Bildmotive er sich gemerkt hat. Mit diesem Gedächtnistraining kann man die ersten Anzeichen einer Demenzerkrankung frühzeitig erkennen.

Figuren erkennen und nachzeichnen

Es geht darum, geometrische Figuren zu erkennen und auf einem Blatt Papier nachzuzeichnen. Gelingt es Euch einwandfrei oder habt Ihr Probleme bei dieser Übung? Menschen, die Anzeichen von Demenz und Alzheimer zeigen, haben häufig Schwierigkeiten, geometrische Figuren zu benennen und nachzuzeichnen. Interessiert? Hier geht‘s zum Test.

Wörter merken

Rechenaufgaben lösen

Versucht, folgende Additions- und Subtraktionsaufgaben zu lösen und notiert Euch die Ergebnisse auf einem Blatt Papier. Klappt es gut oder fällt es euch eher schwer, die Rechnungen im Kopf zu lösen?

  • 3+8
  • 6-2
  • 4+12
  • 23-9

Wie ist Eure Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit?

Was ist Euch aufgefallen? Was könnt Ihr Euch merken? Solltet Ihr feststellen, dass Ihr euch wiederholt weniger als jeweils fünf Wörter und Bildmotive merken könnt, Schwierigkeiten beim Nachzeichnen der geometrischen Figuren sowie bei den Rechenaufgaben habt, besprecht das mit Eurem Hausarzt.

Bedeutet das Ergebnis nun Demenz oder Alzheimer?

Im Gegensatz zur gewöhnlichen oder altersbedingten Vergesslichkeit, der man in gewissem Rahmen vorbeugen kann, hat eine Alzheimer-Erkrankung und andere Formen der Demenz Auswirkungen auf das Kurzzeitgedächtnis. Das bedeutet, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit sowie Sprache sind mehr oder weniger stark beeinträchtigt. Aufgrund von Gedächtnisstörungen werden auch Schwierigkeiten in der räumlichen sowie zeitlichen Orientierung deutlich.

Diese Gedächtnistests sind Beispiele dafür, welche Form der medizinischen Diagnostik bei Betroffenen eingesetzt werden kann. Sie ersetzen jedoch nicht die Untersuchung beim Arzt.

ID/red

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