Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aktuelle Studienergebnisse

Jeder zweite Krebstod geht auf ungesunden Lebenswandel zurück 

  • Judith Braun
    VonJudith Braun
    schließen

Rauchen, Alkohol und Übergewicht sind als Risikofaktoren an jedem zweiten Todesfall durch Krebs beteiligt. Dabei könnten sie vermieden werden.

Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs weltweit die zweithäufigste Todesursache. Wie eine aktuelle Studie nun herausfand, lässt sich fast jeder zweite Krebstod allerdings auf vermeidbare Faktoren aus dem Alltag zurückführen. Meistens handelt es sich dabei um einen ungesunden Lebensstil, wobei Männer deutlich gefährdeter sind als Frauen.

Tod: Jeder zweite Krebstod geht auf ungesunden Lebenswandel zurück

Vermeidbare Verhaltensweisen wie Rauchen, Alkoholkonsum und Übergewicht sind an jedem zweiten Krebstod beteiligt.

Für ihre im Fachmagazin The Lancet veröffentlichten Studie werteten die Forscher Daten von etwa zehn Millionen Personen aus. Diese waren im Jahr 2019 an 23 verschiedenen Krebsarten gestorben. Die Wissenschaftler erkannten dabei, dass bei 44,4 Prozent der Todesfälle äußere Risikofaktoren beteiligt waren. Die Auswertung ergab insgesamt 34 Risikofaktoren, wobei Rauchen, Alkoholkonsum und Übergewicht die Liste anführten. Sie zählen zu Verhaltensrisiken, während der Kontakt mit krebserregenden Stoffen in bestimmten Berufen zu Umwelt- und Berufsrisiken gehören.

Außerdem zeigten die Ergebnisse der Studie, dass Männer deutlich gefährdeter sind, aufgrund von äußeren Risikofaktoren an Krebs zu sterben. Demnach spielten diese Faktoren bei 50,6 Prozent und damit bei mehr als der Hälfte der untersuchten Todesfälle von Männern eine Rolle. Hingegen war dies nur bei 36,6 Prozent der Frauen der Fall. Zudem verloren Männer laut der Studie durch den Konsum von Tabak viermal so viele Lebensjahre wie Frauen. Bei Alkoholkonsum sowie Berufs- und Umweltrisiken waren es dreimal so viele. Die Forscher erklärten es damit, dass Männer möglicherweise eher rauchen und trinken und in ihren Berufen häufiger krebserregenden Stoffen ausgesetzt sind.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie im kostenlosen 24vita-Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Krebstod durch vermeidbare Risikofaktoren: Todesfälle lassen sich vermeiden

„Diese Studie zeigt, dass die Belastung durch Krebs nach wie vor eine wichtige Herausforderung für die öffentliche Gesundheit ist, die weltweit an Bedeutung gewinnt“, erklärt Studienleiter Prof. Christopher Murray von der University of Washington in Seattle in einer Mitteilung. Mithilfe der Studienergebnisse könnten Politiker und andere Wissenschaftler Risikofaktoren schneller identifizieren, über die sich Erkrankungen wie auch Todesfälle durch Krebs vermeiden ließen.

Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Herpesvirus
Das Magenbakterium Helicobacter pylori
HIV: Eine Frau hat sich eine rote Schleife angeheftet
Impfausweis
Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © CHROMORANGE/Martina Raedlein/IMAGO

Mehr zum Thema

Kommentare