Regelblutung

Menstruationstasse: Vor- und Nachteile der Tampon-Alternative

Rosa Menstruationstassen in Reihen auf gelben Hintergrund (Symbolbild)
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Menstruationstassen vermeiden jede Menge Müll (Symbolbild)
  • Kristina Wagenlehner
    vonKristina Wagenlehner
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Menstruationstassen: Ein kleiner Kelch aus Silikon fängt das Periodenblut im Körper auf, wird danach ausgeleert, gesäubert und wiederverwendet. Welche Punkte dafür und welche dagegen sprechen.

München – Eine Menstruationstasse oder -kappe sieht aus wie ein Kelch ohne Fuß mit glatter Oberfläche. Während der Blutung führt die Frau die Tasse, die das Blut auffängt, in die Vagina ein. Nach einigen Stunden wird die Tasse ausgeleert, gereinigt und wieder eingeführt. Ist die Periode vorbei, kochen Sie die Tasse einfach für zehn Minuten in kochendem Wasser aus. Dann ist sie sauber und steril und kann ohne Bedenken bei der nächsten Blutung wiederverwendet werden.

Die Vorteile einer Menstruationstasse: Sie können Sie deutlich länger tragen als einen Tampon – bis zu zwölf Stunden. Außerdem trocknet sie die Schleimhäute nicht aus, da sie aus medizinischem Silikon, thermoplastischem Elastomer oder Gummi besteht. Das verringert auch das Risiko von Scheidenpilz. Ein Nachteil: Gerade am Anfang ist es nicht immer leicht, die Menstruationstasse korrekt einzuführen. Sitzt sie nicht richtig, kann das Blut an der Seite vorbeifließen. Weitere Vor- und Nachteile einer Menstruationstasse kennt 24vita.de. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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