Klein aber fein

Kleine Änderung mit großer Wirkung: Sieben Regeln für mehr Gesundheit

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Kleine Änderung mit großer Wirkung: Statt Fruchtsaft trinken zu echtem Obst greifen.
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Man muss nicht sein gesamtes Leben umkrempeln, um gesünder zu leben: Kleine Änderungen können schon sehr viel bewirken. Folgende sieben Tipps lassen sich ganz einfach umsetzen.  

Sie fühlen sich träge und wollen sich fit machen für den Sommer? Wer sich jetzt in einem Anfall von Aktionismus im Fitnessstudio anmeldet, alle Schokoladen-Vorräte in den Müll wirft und sich ein für allemal das stundenlange Dauergucken von Serien verbietet, wird vermutlich bald wieder in alte Verhaltensmuster verfallen. Oft sind es die ganz kleinen Änderungen, die einen viel besseren Effekt haben. Zum Beispiel statt Auto, Bus und Bahn das Fahrrad zu nehmen oder die Treppe statt des Aufzugs. Eine kleine Auswahl der einfachsten Tricks für einen gesünderen Lebensstil:

1. Zähne ohne Zahnpasta putzen

Klingt komisch, soll aber mehr Plaque entfernen: Einer Studie der American Dental Association zufolge soll Zähneputzen ohne Zahnpasta die Zähne besser reinigen. Innerhalb von sechs Monaten soll Plaque auf diese Weise sogar bis zu 67 Prozent reduziert werden. Der Grund dafür: Anscheinend putzen wir länger und intensiver, wenn wir keinen Schaum und keinen Zahnpasta-Geschmack im Mund haben. Wer mag, kann für den frischen Geschmack nach 60 Sekunden "Trockenputzen" Zahnpasta verwenden, schreibt das britische News-Portal Daily Mirror weiter.

2. Tauschen Sie Ihre Tasche gegen eine Cross-Body-Bag

Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen entstehen oft dann, wenn wir eine Last zu lange auf einer Seite schleppen. Dann wird die Muskulatur zu lange einseitig belastet, beispielweise durch normale Handtaschen. Die Lösung sind Rucksäcke oder Taschen, die man quer über dem Körper trägt - das Gewicht wird so besser verteilt.

3. Greifen Sie anstatt zu Fruchtsaft zu echten Früchten

Fruchtsäfte sind wahre Zuckerbomben wegen des enthaltenen Fruchtzuckers. Greifen Sie zu Obst, ist die Gefahr einer Fruchtzucker-Überdosierung nicht gegeben. Im Vergleich: Ein Liter Organgensaft entspricht rund zehn ausgepressten Orangen. Genauso verhält es sich mit Smoothies.

Mehr zum Thema: Zuckerfreie Ernährung - so nehmen Sie schnell und gesund ab.

4. Tragen Sie Fäustlinge statt Fingerhandschuhe, wenn es sehr kalt ist

Um die Funktion lebenswichtiger Organe zu gewährleisten, fokussiert sich unser Körper bei kalten Temperaturen auf die Durchblutung der Körpermitte - in den Extremitäten wird die Durchblutung gedrosselt. Deshalb haben wir oft kalte Füße und Hände im Winter. Um die Hände im Winter warm zu halten, sollten Sie auf Fäustlinge umsteigen - dadurch sind die Finger besser isoliert und können sich gegenseitig wärmen.

5. Fertige Salatdressings durch Essig und Öl ersetzen

Die meisten fertigen Dressings enthalten viel Zucker, Konservierungsstoffe und andere Zusatzstoffe. Bevorzugen Sie deshalb hausgemachte Salatsoße oder verwenden Sie einfach Olivenöl und Essig.

Weiterlesen: Verdauung in Ordnung bringen - vier Schritte für eine gesündere Darmflora.

6. Augen nicht mit den Fingern, sondern mit dem Handrücken reiben

Die Türklinke, die Tastatur, die Haltestange in der U-Bahn - Bakterien und Viren, die wir mit den Händen aufschnappen, sollten tunlichst nicht in die Schleimhäute gelangen. Daher gilt vor allem in den Erkältungsmonaten, sich häufiger die Hände zu waschen. Wichtig, wenn die Augen jucken: Hier besser mit dem Handrücken oder einem Taschentuch als mit den Fingern Abhilfe schaffen.

7. Öfter mal zocken, statt Nachrichten schreiben

Viel am Handy? Das können Sie nutzen, um Ihr Gehirn zu trainieren. Spiele, die das Gehirn trainieren, fordern Sie viel mehr als der bloße Konsum von Facebook und Instagram. Eine Studie der Cambridge University kommt sogar zum Ergebnis, dass dies das Demenzrisiko senkt.

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jg

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