Beißring oder Massage

Das hilft Kleinkindern beim Zahnen

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Wenn die ersten Zähne kommen, leiden Kleinkinder meist unter Schmerzen. Linderung kann eine Massage verschaffen. Foto: Silvia Marks

Wachsen die ersten Milchzähne, ist das eine schmerzhafte Erfahrung für Kleinkinder. Abhilfe schaffen unterschiedliche Schmerzstiller. Aber Achtung: nicht alle Hilfsmittel sind für die Kleinen geeignet.

Köln (dpa/tmn) - Ein Beißring oder kalte Lebensmittel helfen zahnenden Kleinkindern gegen Schmerzen. Zu kalt dürfen die Schmerzstiller aber nicht sein, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Aus dem Eisfach sollten sie also nicht kommen, sondern nur aus dem Kühlschrank. Linderung bei Zahnschmerzen kann auch eine Massage des Zahnfleischs verschaffen, natürlich mit sauberen Fingern.

Mittel gegen Zahnfleisch-Entzündungen oder andere lokale Betäubungsmittel sollten Eltern aber nicht verwenden: Sie können bei Kleinkindern ernsthafte Krankheiten verursachen. Und auch von Bernstein- oder Holzketten, die angeblich gegen Zahnschmerzen helfen, raten die Experten ab: Hierbei besteht Gefahr, dass Kinder Teile davon verschlucken, sich darüber Keime anfangen oder sich mit der Kette würgen.

Bis zum Alter von 2,5 Jahren sollten in der Regeln alle 20 Milchzähne durchgebrochen sein. Weil Kinder in dieser Zeit ohnehin oft krank sind, können andere Beschwerden wie Durchfall oder Fieber gleichzeitig auftreten. In der Regel ist der Zahndurchbruch dafür aber nicht die Ursache.

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