Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bei diesen Symptomen solltet Ihr aufpassen

Grippaler Infekt bei Kindern: Wann man auf jeden Fall zum Arzt sollte

Kinderarzt
+
Kinder sind besonders anfällig für Erkältungen. Bei diesen Anzeichen solltet Ihr mit Euren Kleinen zum Arzt:
  • Franziska Osterhammer
    VonFranziska Osterhammer
    schließen

Herbstzeit ist Erkältungszeit: nicht nur Erwachsene schniefen und husten derzeit, sondern auch viele Babys und Kinder sind erkältet. Doch kann die Erkrankung ohne Probleme zuhause auskuriert werden, oder solltet Ihr nicht doch lieber mit Euren Kleinen zum Kinderarzt? Hier erfahrt Ihr, welche Symptome ausschlaggebend sind.

Eines gleich vorweg: dass Euer Kleinkind häufig erkältet ist, ist noch kein Grund zur Sorge. Experten gehen davon aus, dass bis zum Schuleintritt mehrere grippale Infekte im Jahr normal sind, manche Kinder werden im Schnitt sogar einmal pro Monat krank. Das liegt daran, dass das Immunsystem von Kindern noch nicht so weit entwickelt wie das eines Erwachsenen ist und gleichzeitig sehr viele verschiedene Viren einen grippalen Infekt auslösen können.

Das Immunsystem Eures Kindes muss also erst einmal mit den Erregern in Kontakt kommen und eine Immunantwort – in Form einer Erkältung – entwickeln, bevor es dann beim nächsten Kontakt sozusagen schon „Bescheid weiß“ und die Erreger schnell abwehren kann, ohne dass das Kind wirklich krank wird.

Ruhe und viel trinken: das hilft gegen die meisten Erkältungen

Wenn Euer Kind sich eine Erkältung eingefangen hat, helfen meist ausreichend Ruhe und viel Trinken, und die Erkrankung schleicht sich nach einigen Tagen wieder aus. Bei Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sowie leichtem Fieber können außerdem klassische Hausmittel lindernd wirken:

  • Kräutertees gegen Halsschmerzen und Husten. Ältere Kinder können damit auch gurgeln.
  • Salben für die Brust
  • Lutschbonbons zum Befeuchten des Halses und des Mundraums
  • Wadenwickel bei leichtem Fieber
  • Inhalieren, zum Beispiel mit Kamillentee

Ab wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

Eltern sollten zudem darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen angemessen erhöht ist – das ist gut für die Schleimhäute. Dennoch, bei einigen Anzeichen solltet Ihr mit Euren Kindern unbedingt zum Arzt:

  • Wenn Euer Säugling fiebert – unabhängig davon wie hoch das Fieber ist oder wie lange es bereits andauert.
  • Sobald Euer Kind länger als drei Tage fiebert oder wenn das Fieber auf über 39 Grad steigt.
  • Sobald Euer Kind nichts mehr trinkt.
  • Wenn sich Euer Kind in Euren Augen teilnahmslos oder anderweitig untypisch verhält. Eltern sollten sich dabei auf ihre Intuition verlassen.

Auf diese Symptome solltet Ihr besonders achten

Außerdem solltet Ihr bei diesen konkreten Symptomen ärztliche Unterstützung hinzuziehen:

  • Eitriger Schnupfen und dumpfe Kopfschmerzen: Anzeichen für eine Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Ohrenschmerzen: dahinter könnte eine Mittelohrentzündung stecken.
  • Schmerzhafter Husten mit Auswurf: möglicherweise hat Euer Kind eine Bronchitis.
  • Eitrige Mandeln und besonders starke Halsschmerzen – eine Mandelentzündung (Angina) könnte die Ursache sein.

Sollte Euer Kind unter einem oder gar mehreren der genannten Symptome leiden, ist ein Gang zu einem Kinderarzt ratsam. Dieser kann eine genaue Diagnose vornehmen und bei einer durch Bakterien hervorgerufenen Entzündung ein Antibiotikum verschreiben.

Verschlimmert sich die Erkrankung Eures Kindes am Wochenende oder an einem Feiertag, solltet Ihr nicht zögern, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 zu kontaktieren.

Auch wenn Euer Kind keines der oben genannten Symptome zeigt, Ihr Euch aber unwohl und beunruhigt fühlt, könnt Ihr Euch jederzeit an einen Kinderarzt wenden: Dieser kann Euch unterstützen und vielleicht die ein oder andere Sorge nehmen.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen Arztbesuch. Er dient ausschließlich der allgemeinen Information und sollte nicht zur Selbstdiagnose verwendet werden.

fso

Kommentare