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Krebsprävention

Diese Essensgewohnheit senkt Ihr Krebs-Risiko erheblich

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Mehrere Faktoren sind verantwortlich für die Entstehung von Krebs - eine immer wichtigere Rolle spielt dabei die Ernährung.

Sitzen ist das neue Rauchen - diesen Spruch kennen viele. Neu ist die Version "Übergewicht ist das neue Rauchen" - gemeint ist, dass Übergewicht wie auch Rauchen besonders schädlich für die Gesundheit ist. Einige relativ neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass Übergewicht auch ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Krebs ist.

Die Krebsforschung macht immer neue Fortschritte: Die Entstehung von Darmkrebs - auf dem Foto ist ein Stück Gewebe aus dem Dickdarm zu sehen - könnte in vielen Fällen wohl verhindert werden.

Eigenes Krebsrisiko mithilfe eines Zehn-Punkte-Plans reduzieren

So schreibt der World Cancer Research Fund (WCRF) in seinen Empfehlungen zur Krebsprävention, dass die Ernährung neben einem aktiven Lebensstil einen besonderen Stellenwert einnimmt. Das WCRF ist ein Institut, das seinen Schwerpunkt auf die Krebsvorsorge legt. Der Zehn-Punkte-Plan der Behörde soll das Krebsrisiko sogar bis zu 40 Prozent senken.

Dieser sieht unter anderem vor, Übergewicht zu reduzieren. Dieses sei die Ursache für mindestens zwölf Krebsarten, darunter Eierstock-, Prostata-, Magen-, Mund und Rachen-, Darm-, Brust-, Gallenblasen-, Nieren-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- und Gebärmutterkrebs, wie auch der Focus berichtete. Die Prognose der Behörde ist düster: Die Wissenschaftler rechnen damit, dass die Zahl der Neuerkrankungen weltweit bis 2035 um fast 60 Prozent steigen wird. Das entspricht 24 Millionen neuen Krebserkrankungen. "Wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen, werden Übergewicht und Fettleibigkeit wahrscheinlich das Rauchen als Risikofaktor Nummer eins für Krebs überholen", so die Schätzung des WCRF.  

Fertiggerichte meiden, Vollkorn und Hülsenfrüchte bevorzugen

Um das eigene Krebsrisiko zu senken, kann jeder etwas tun. Etwa im Bereich Ernährung: Der Zehn-Punkte-Plan sieht mindestens 30 Gramm Ballaststoffe und 400 Gramm pflanzliche Lebensmittel am Tag vor. Empfohlen werden vor allem Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte.

Ebenfalls wichtig für die Krebsprävention: so selten wie möglich zu verarbeiteten Lebensmitteln greifen. Diese sind reich an Zucker und Fett, welche Adipositas begünstigen. Nicht nur Fast-Food und Fertiggerichte zählen dazu, sondern auch Backwaren, Desserts und Süßigkeiten. Auch zuckersüße Limonaden und Säfte sollten als Genussmittel angesehen werden - und demnach nur selten konsumiert werden.

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Auf die Langzeit-Ernährungsgewohnheiten kommt es an

Wer dann noch wenig rotes Fleisch und selten Wurst isst, macht so einiges richtig: "Essen Sie nur moderate Mengen an rotem Fleisch wie Rindfleisch, Schweinefleisch und Lamm und wenig bis kein verarbeitetes Fleisch", heißt es in den Empfehlungen des WCRF. Am besten wäre jedoch der Verzicht, genauso bei Alkohol: Dieser soll maßgeblich an der Entstehung von Krebs beteiligt sein, so der World Cancer Research Fund.

"Unsere Forschung zeigt, dass es unwahrscheinlich ist, dass bestimmte Lebensmittel oder Nährstoffe Einzelfaktoren für die Entstehung oder den Schutz vor Krebs sind", sagte Giota Mitrou, Direktorin des WCRF für Forschungsfinanzierung und Außenbeziehungen. Vielmehr würden verschiedene Ernährungs- und Bewegungsmuster im Laufe des Lebens Menschen mehr oder weniger anfällig für Krebs machen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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