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Gewicht verlieren

Abnehmen mit Intervallfasten: Kaffee ist erlaubt und kann sogar helfen, Fett zu verbrennen

  • Natalie Hull-Deichsel
    VonNatalie Hull-Deichsel
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Um Gewicht zu verlieren, probieren Menschen verschiedenste Methoden, Intervallfasten ist eine davon. Welche Lebensmittel erlaubt sind.

Intervallfasten ist nicht nur unter Abnehmwilligen bekannt und beliebt – sofern man das von einer Diät überhaupt sagen kann. Auch Ernährungsmediziner stellen fest, dass diese Methode, Gewicht zu verlieren, schonend und besser für die Gesundheit ist als so manche Crash-Diät. Dabei schwören manche auch auf Abnehm-Methoden wie warmes Zitronenwasser oder Espresso auf Orangensaft.

Was bedeutet Intervallfasten nun aber genau und welche Lebensmittel sind während der Zeit erlaubt?

Intervallfasten: Welche Methoden werden empfohlen?

Ist Kaffee während des Intervallfastens erlaubt? (Symbolbild)

Fasten heißt zunächst Verzicht auf Nahrung bzw. Nährstoffe. Bestimmte Speisen, Getränke wie Säfte und Alkohol werden dann für eine bestimmte Zeit nicht konsumiert. Beim Intervallfasten purzeln schon mal mehrere Kilos. Dafür werden die drei bekanntesten Varianten unterschieden: 16 zu 8, 5 zu 2 sowie 1 zu 1.

Abnehmen: Mit welchem Saft, Shake und Tee Sie bis zu vier Kilo Gewicht verlieren können

Frau trinkt zufrieden Kaffee
Zwei Gläser mit grünem Smoothie.
Person gibt Zitrone in ein Glas Wasser.
Es ist eine Flasche und ein Glas mit Ingwer-Zitronenwasser zu sehen.
Abnehmen: Mit welchem Saft, Shake und Tee Sie bis zu vier Kilo Gewicht verlieren können

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Intervallfasten: 16 zu 8-Methode

Hierbei stehen zwei Mahlzeiten auf dem Speiseplan, die innerhalb von acht Stunden zu sich genommen werden können. In den übrigen 16 Stunden soll nichts gegessen werden, das heißt zwischen der letzten Mahlzeit des Vortags und der ersten Mahlzeit des aktuellen Tags liegen 16 Stunden. Manche Menschen setzen die 16:8-Methode an, indem sie das Frühstück auslassen, andere verzichten auf das Abendessen.

Intervallfasten: 5 zu 2-Methode

An fünf aufeinanderfolgenden Tagen der Woche darf wie gewohnt gegessen werden, an zwei Tagen wird dafür gefastet.

Intervallfasten: 1 zu 1-Methode

Beim sogenannten alternierenden Fasten oder auch Alternate-Day-Fasting essen Abnehmwillige an einem Tag normal, am darauffolgenden Tag wird gefastet, am kommenden wird wieder normal konsumiert, und so weiter.

Durch Intervallfasten werden Entzündungen im Körper reduziert

Ernährungsmedizinerin Dr. Silja Schäfer betont die positiven gesundheitlichen Aspekte, die Intervallfasten mit sich bringt. Durch das Fasten würden biochemische Veränderungen im Körper angestoßen, die sich positiv auf den Zucker- und Fettstoffwechsel auswirken. Zudem schütte der Körper mehr Botenstoffe aus, die helfen, Entzündungsreaktionen im Körper zu minimieren, wie es bei Visite des Norddeutschen Rundfunks erläutert wird.

Grundsätzlich sollte während des Intervallfastens auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden: viel Gemüse als Ballaststoffe und Eiweiß wie Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Pilze oder Nüsse zu jeder Mahlzeit. Dafür weniger Obst und keine Snacks zwischen den Mahlzeiten!

Abnehmen: Warum Kaffee beim Intervallfasten erlaubt ist

Viele Kaffeeliebhaber möchten nur ungern auf ihre ein oder zwei Tassen pro Tag verzichten. Umso besser zu wissen: Kaffee ist während des Intervallfastens erlaubt! Denn Koffein kurbelt durch Ketose die Fettverbrennung an. Wie und wann sie Kaffee trinken, ist dabei auch entscheidend.

Und Vorsicht: Während der Fastenzeit den Kaffee nur schwarz genießen, ohne Milch und Zucker. „Es sind Nährstoffe in der Milch und das würde bedeuten, das Fasten wird gebrochen“, erklärt Dr. Schäfer bei Visite. Dazu sollte viel Kalorienfreies während der Fastenphase getrunken werden, am besten Wasser – schon auf leeren Magen – und Getränke ohne Zucker. So lernt der Körper, von seinen Reserven zu leben.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Uwe Umstätter/Imago

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