Geheimzutat

Mit dieser einfachen Zutat kochen Sie auf Sternekoch-Niveau – jetzt selber machen

Mit einem Messer wird Butter abgestrichen. (Symbolbild)
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Mit brauner Butter schmecken alle Speisen noch feiner. (Symbolbild)
  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Es gibt eine Zutat, die aus Sterneküchen nicht wegzudenken ist und die auch Sie zuhause ganz einfach selbstmachen und verwenden können: braune Butter.

Was ist braune Butter?

Wer sie noch nicht kennt: Braune Butter ist nicht etwa eine Art von Butter*, die man im Supermarkt kaufen kann, wie mildgesäuerte oder gesalzene Butter. Es handelt sich um eine Technik, die Sie mit jeder Butter anwenden können, um Speisen einen nussigen, karamellisierten Geschmack zu verleihen.

Das Ganze passiert dank eines chemischen Prozesses namens Maillard-Reaktion, die für die Bräunung und Entstehung von Röstaromen verantwortlich ist, wie kitcheneers.de erklärt. Diese chemische Reaktion kann bei allen Lebensmitteln auftreten, zum Beispiel bei kurz gebratenem Fleisch oder geröstetem Gemüse. Aber auch bei der Zubereitung von brauner Butter (wegen des nussigen Aromas auch Nussbutter genannt).

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Braune Butter selber machen: So schnell und einfach geht‘s

Die Zubereitung ist total einfach und Sie benötigen auch nur eine Zutat – logisch: Butter. Gehen Sie während der Zubereitung nicht aus der Küche, denn es geht sehr schnell. Sie brauchen weniger als fünf Minuten.

  1. In einer Pfanne oder in einem Topf schmelzen Sie die Butter bei starker Hitze.
  2. Dadurch verdampft das enthaltene Wasser und der enthaltene Milchzucker karamellisiert.
  3. Lassen Sie die Butter so lange auf mittlerer Hitze köcheln, bis sich der Schaum auf dem Boden absetzt, die Butter langsam karamellisiert und eine goldbraune Farbe annimmt.
  4. Rühren Sie um und und nehmen Sie die braune Butter vom Herd.
  5. Sie können sie direkt verwenden oder in ein Glas umfüllen.

Wenn Sie die Butter in ein Glas umfüllen und aufbewahren möchten, sollten Sie sie durch ein sehr feines Sieb in ein sauberes Glasgefäß gießen. Der Schaum, der sich beim Schmelzen gebildet hat, bleibt so im Sieb hängen und die reine braune Butter gelangt ins Glas. Bewahren Sie die braune Butter im Kühlschrank auf – dort hält sie sich bis zu sechs Wochen.

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Beispielbild - nicht das tatsächliche Rezeptbild

Mit brauner Butter viele Speisen verfeinern

Das Wunderbare an brauner Butter ist: Sie kann in fast jeder Speise verwendet werden, von Salat über Pasta-Gerichte bis hin zu Desserts*. Sie können einfach in Ihren Rezepten normale Butter durch braune Butter ersetzen. Das Ergebnis wird Sie mit einem nussigen, volleren Geschmack begeistern. Hier sind ein paar Ideen:

  • Zum Frühstück schmecken zum Beispiel Waffeln mit brauner Butter besonders lecker.
  • Kartoffeln werden mit brauner Butter und Rosmarin noch aromatischer.
  • Geben Sie die braune Butter über Gemüse, zum Beispiel Blumenkohl.
  • Braten Sie Fleisch- und Fischgerichte oder Meeresfrüchte in brauner Butter.
  • Auch Bratensauce können Sie damit verfeinern.

Ein weiterer Vorteil von brauner Butter: Wenn Sie sie später zum Anbraten benutzen, spritzt sie nicht und man kann sie hocherhitzen, ohne dass sie verbrennt. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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