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Hinzuverdienstgrenze ändert sich

Rente mit 63: Wer noch dazuverdient, für den ist diese Grenze wichtig

  • Jasmin Farah
    VonJasmin Farah
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Viele Deutsche träumen vom Ruhestand mit 63, was aber weniger Rente bedeutet. Daher verdienen sich manche noch was dazu. Das ist dabei zu beachten.

Für viele ist es ein Traum, nur wenige können es sich leisten: mit 63 Jahren in Rente gehen. Doch immer mehr wollen frühzeitig ihren Lebensabend genießen, wie aus Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervorgeht. Seit der Einführung 2014 sollen es jedes Jahr hunderttausende Versicherte sein. Es ist möglich, allerdings teils mit finanziellen Einbußen.

Rente mit 63: So viel dürfen Sie hinzuverdienen

Grundsätzlich ist die Regelaltersgrenze hierzulande bei 65 Jahren und elf Monaten. Zudem kann man sich nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren früher in den Ruhestand verabschieden. Besonders langjährig Versicherte können die „Rente mit 63“ vorzeitig in Anspruch nehmen. Ist man zudem vor 1953 geboren, geht das laut der Deutschen Rentenversicherung sogar ohne Abschläge. Wer das nicht vorweisen kann und dennoch früher in Rente will, der muss damit rechnen, weniger Rente zu erhalten. Manche wollen das kompensieren, indem sie noch etwas hinzuverdienen. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann das unbegrenzt tun. Darunter sollte man nicht zu viel verdienen, ansonsten ruft das die Rentenversicherung auf den Plan.

Wer frühzeitig in Rente gehen will, kann bis zu einer gewissen Grenze noch Geld hinzuverdienen.

Rente mit 63: Hinzuverdienstgrenze verschiebt sich

Daher ist es wichtig, die Hinzuverdienstgrenze zu beachten. Und hier gibt es gute Nachrichten: Bis 2020 lag die bei 6.300 Euro. Doch wegen der Coronakrise ist sie deutlich erhöht worden, für 2022 liegt sie bei 46.060 Euro. Das hat zwei Gründe: Einerseits sollen dadurch Rentner und Rentnerinnen finanziell in dieser schwierigen Zeit entlastet werden. Andererseits dadurch einen Anreiz erhalten, weiterzuarbeiten, um möglichen durch das Virus verursachten Personalengpässen entgegenzuwirken.

Aber: 2023 soll die Hinzuverdienstgrenze bereits wieder auf 6.300 Euro absinken, informiert die Rentenversicherung. Was passiert aber, wenn man diese überschreitet? Das ist zwar aktuell bei den hohen Grenzen unwahrscheinlich, könnte aber nächstes Jahr wieder eine Rolle spielen. Als Hinzuverdienst gelten schließlich:

  • Gehalt aus nicht-selbstständiger Arbeit
  • Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit
  • Land- oder Forstwirtschaft
  • Vorruhestandsgelder

Rente mit 63: 40 Prozent der Rente kann gekürzt werden

Nehmen Sie also mehr ein als die aktuell geltenden Grenzwerte, wird das Geld, das darüber hinaus verdient wird, zu 40 Prozent von Ihrer monatlichen Rente abgezogen. Das gilt übrigens auch für Ihre Betriebsrente. Diese kann in diesem Fall ebenfalls gekürzt werden oder sogar zeitweise ruhen.

Der Grund dafür ist, dass manche Betriebsrenten an die Auszahlung der vollen gesetzlichen Rente gekoppelt sind. Die Rentenversicherung berechnet mögliche Abzüge von der Rente in der Regel zum 1. Juli. Informieren Sie daher am besten frühzeitig die Rentenversicherung darüber, falls es zu Änderungen beim bzw. einer Überschreitung der Hinzuverdienstgrenze kommt.

Diese neun Mythen kursieren über die Rente

Zu sehen sind mehrere Senioren, die auf einer Bank sitzen.
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Ein Senior verdient sich neben seiner Rente etwas dazu.
Zu sehen ist eine Tastatur mit einer Tastatur und einem grünen Post-It. Darauf steht „Mein letzter Arbeitstag“.
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Wann gehen Sie in Rente? Teilen Sie es uns mit.

Rubriklistenbild: © Daniel Gonzalez/Imago

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