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Vorsicht: Sind Sie Kunde dieser Bank? Dann müssen Sie ab 1. Juli mit Strafzinsen rechnen

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Vorsicht: Einige Kunden müssen ab 1. Juli mit Strafzinsen rechnen.
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Ab 1. Juli sollten Sparkassen-Kunden besser schnell einen Blick auf Ihren Kontoauszug werfen: Für einige von ihnen könnte es ein böses Erwachen geben.

Eltern freuen sich, weil sie ab 1. Juli mehr Kindergeld bekommen, andere dagegen werden beim Blick auf den Kontoauszug ihren Augen nicht trauen: Zum Unmut einiger Kunden der Nassauischen Sparkasse (Naspa) sollen Strafzinsen drohen. Doch wie viel müssen sie bezahlen - und wer muss blechen?

Naspa: Strafzinsen für "vermögende Kunden" ab 1. Juli

Medienberichten zufolge, soll es hauptsächlich vermögende Kunden treffen. Das hat jetzt eine Unternehmenssprecherin gegenüber der FAZ bestätigt. Das bedeutet konkret: Kunden mit Geldeinlagen von mindestens einer halben Million müssen künftig 0,4 Prozent Negativzinsen zahlen. Zum Vergleich: Die Naspa, die in Wiesbaden sitzt, soll allein 2018 satte 11,7 Milliarden Kundengelder verwaltet haben, um die sich etwa 1.650 Betreuer kümmern.

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Doch um einem möglichen Shitstorm durch Kunden zuvorzukommen, hat die Naspa bereits im Vorfeld verkündet, dass die Maßnahme nur eine "niedrige dreistellige Zahl" von Kunden betreffen würde - also einige hundert Privatanleger. Zudem wolle die Sparkasse diesen andere Geldanlagen vorschlagen, wo keine Strafzinsen anfallen sollen.

So will die Naspa Privatanleger vor Strafzinsen "schützen"

Das Pikante daran ist allerdings, dass der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in der Vergangenheit immer wieder betont hatte, ebensolche Negativzinsen für Privatkunden nicht erheben zu wollen. Das scheint nun nicht mehr zu gelten. "Andere Sparkassen haben bereits vor uns Verwahrentgelte eingeführt", rechtfertigte die Naspa-Sprecherin die Maßnahme. Damit verweist sie darauf, dass bei anderen Banken in Deutschland mittlerweile Minuszinsen gang und gäbe sind.

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jp

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