Vermögensreport

"Crazy Rich Germans": Mehr Superreiche als hierzulande gibt es fast nirgendwo

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Laut Vermögensreport gibt es hierzulande 2.300 Superreiche.
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Handelskonflikte, Brexit und steigende Zinsen haben es deutschen Privatanlegern im letzten Jahre sehr schwer gemacht. Dennoch bringt jetzt eine Studie Erstaunliches zu Tage.

Scheichs, Russen, US-Ölmultis: Wer an Superreiche denkt, hat meist nicht unbedingt die deutschen oberen Zehntausend im Blick. Doch eine neue Studie hat jetzt ergeben, dass dies nicht immer stimmt. Denn: Mehr Multi-Millionäre als hier soll es nirgendwo anders auf der Welt geben, wie ein aktueller Vermögensreport zeigt.

Aktueller Vermögensreport zeigt: Anzahl der Millionäre wächst weiter rasant an

Und das, obwohl die Menschen 2018 weltweit "nur" um 1,6 Prozent reicher geworden sind als noch zum Vorjahr. Schließlich haben es der Handelskonflikt zwischen USA und China, das ewige Hin und Her bei den Brexit-Verhandlungen sowie steigende Zinsen Privatanlegern schwer gemacht, Vermögen anzuhäufen. Schuld seien die schwächelnden Aktienmärkte gewesen. Das geht aus dem jährlichen Bericht der Boston Consulting Group hervor. Zum Vergleich: 2017 waren es noch satte 7,5 Prozent!

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Dennoch ist die Gruppe der Millionäre global gesehen größer geworden: So soll die Anzahl der Millionärshaushalte auf 22,1 Millionen gestiegen sein - das macht innerhalb eines Jahre ein Plus um zwei Prozent. Und die besitzen etwa die Hälfte des weltweiten Vermögens, so der Bericht weiter. Die meisten von ihnen leben in den USA (14,7 Millionäre), mit weitem Abstand gefolgt von China (1,3 Millionäre) und der Schweiz (500.000 Millionäre). Deutschland landete auf Platz fünf, zusammen mit Großbritannien, Frankreich, Kanada und Italien (jeweils 400.000 Millionäre).

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Deutschland auf Platz drei im Olymp der Superreichen

Doch was die oberen Zehntausend angeht, ist Deutschland einer der Spitzenreiter. Während es hierzulande laut dem Vermögensreport 2.300 Megareiche gibt, sind es weltweit nur in den USA (14.900) und in China (4.300) mehr. Insgesamt sei das Vermögen der Deutschen 2018 sogar um 1,9 Prozent gestiegen - also um 0,3 Prozent mehr im Vergleich zum globalen Durchschnitt.

Das Interessante daran: Der Deutsche ist nach wie vor ein konservativer Sparer. Fast die Hälfte des Vermögens liegen auf Sparkonten oder in bar vor, nur wenige legen ihr Geld in Aktien an. Immobilienvermögen wurde allerdings in die Berechnungen nicht mit einbezogen.

Warum es sich allerdings lohnt, an der Börse in Aktien zu investieren, beweist der wohl mächtigste Banker Deutschlands. Seine Anlagestrategie ist so simpel wie genial, erfahren Sie hier mehr.

jp

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