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Diese Fehler machen fast alle beim Geldausgeben - Sie auch?

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Beim Geldausgeben schaltet sich oft das Gehirn aus.

Beim Einkaufen schalten manche Menschen das Gehirn aus und machen immer wieder die gleichen Fehler. Eine Psychologin erklärt, warum und was Sie dagegen machen können.

Haben Sie beim Online-Shoppen mal wieder über die Stränge geschlagen oder schon wieder ein Smartphone gekauft, obwohl das aktuelle gerade mal ein paar Monate alt ist? Dann sind Sie nicht allein. Beim Geldausgeben machen so gut wie alle Menschen den gleichen Fehler.

Menschen handeln bei Geld irrational

Das meint zumindest Psychologin Monika Müller in einem Interview mit der dpa. Demnach gehen Menschen mit Geld irrational um und Kaufentscheidungen werden nicht auf Basis von Vernunft getroffen. Vielmehr spielen Emotionen und die Intuition eine Rolle.

So spiele es auch eine Rolle, ob Menschen mit Geld gute oder schlechte Dinge verbinden. Dies hänge davon ab, welchen Einfluss Geld in der Vergangenheit hatte. Werde ein Kind beim Klauen erwischt, habe es ein negatives Gefühl Geld gegenüber, erklärt Müller. Kommt dies häufiger vor, gebe es als Erwachsener Geld schneller aus.

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Soziales Umfeld und Stress im Alltag beflügeln unvernünftige Einkäufe

Darüber hinaus habe das soziale Umfeld einen großen Einfluss auf den Umgang mit Geld. Ein Autokauf erfolge beispielsweise, weil sich der Käufer davon Anerkennung von anderen verspricht. Oft ahme man auch Mitmenschen nach. Kauft sich zum Beispiel der Nachbar ein neues Handy, machen es ihm andere nach, um sich der Person näher zu fühlen, meint Müller.

Einkaufen im Internet nach einem stressigen Tag? Besser nicht, erklärt die Psychologin. Es sei völlig normal nach einem harten Tag, der Shopping-Lust zu frönen. Allerdings sollte man mit dem Kauf besser warten. Sie rät, alle erstmal in den Warenkorb zu legen und erst am nächsten Tag den Kauf wirklich abzuschließen. Damit bleibt das gute Gefühl beim Einkaufen erhalten, ohne direkt Geld auszugeben.

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Vernunft sollte die Kaufentscheidung bestimmen

Allerdings sind nicht alle teuren Einkäufe gleich schlecht. Aus Müllers Sicht kann auch ein sehr teureres Smartphone gerechtfertigt sein, wenn der Käufer das Gerät intensiv nutzt und alle Möglichkeiten ausschöpft. Wer das Handy aber nur als Statussymbol kauft, hat einen Fehler gemacht.

Vor dem Kauf sollten Sie sich also immer gut informieren: Brauch ich den Gegenstand wirklich? Gibt es eine günstige Alternative? Dabei hilft es, nach einer ersten Informationsrunde eine kleine Pause einzulegen. In dieser Zeit könne das Unterbewusstsein in Ruhe arbeiten. Danach wissen Sie, ob Sie den Gegenstand wirklich kaufen sollten. Beim Umgang mit Geld sollten nicht die Emotionen die Entscheidungen treffen, sondern die Vernunft.

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anb

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