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Das gab es bei "Bares für Rares" noch nie: Rätsel um goldene Münze in Silbertablett

Auch Horst Lichter rätselte. (Archivbild)
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Auch Horst Lichter rätselte. (Archivbild)
  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Ein Silbertablett sorgt für Verunsicherung. Was hat es mit der goldenen Münze, die darin steckt, auf sich? Detlev Kümmel brauchte eine zweite Meinung.

  • Bei "Bares für Rares"* sorgt ein altes Silbertablett für Verunsicherung.
  • Eine goldene Münze ist in das Tablett eingearbeitet. Wie kommt's?
  • Experte Detlev Kümmel braucht eine zweite Meinung. So viel ist das Tablett wert.

Bares für Rares: Detlev Kümmel braucht zweite Meinung wegen Tablett

Ingrid Klinger (78) aus Köln konnte nicht ahnen, dass sie mit ihrem Erbstück - ein Tablett aus echtem Silber*, in das eine Münze eingearbeitet ist - bei "Bares für Rares" für eine Neuheit sorgte.

"Etwas stört mich an dem Tablett", sagt Horst Lichter zu dem Tablett, in dem die Münze steckt. "Da ist ja das ganze Tablett hinüber." Jetzt kann nur noch ein Experte helfen.

Doch Detlev Kümmel ist verunsichert, was die Münze betrifft. "Ich kann keinen Goldtest bei der Münze machen", sagt er. Sonst ginge das Tablett kaputt.

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Bares für Rares: Was ist die Goldmünze im Silbertablett wert?

Eine zweite Expertin soll helfen: Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel. Sie behilft sich mit der Lupe. Ihre Meinung: "Das Münzbild ist sehr exakt. So kann man das nur prägen mit einem Münzwerkzeug, also mit gehärtetem Stahl. Es handelt sich also um eine echte Münze."

Der Meinung ist auch Detlev Kümmel. Es handele sich um eine echte Zehn-Corona-Münze aus Ungarn, sagt er - mit drei Gramm Feingold. Fragt sich nur, was sie auf dem Tablett sucht.

Die Geschichte dahinter: Das Tablett aus echtem Sterlingsilber wurde in den 50ern von der Firma Wilkens in Bremen hergestellt. Die eingearbeitete Münze war wohl Teil eines Geschenks, das einen "Modetrend" aufgriff: So sei es damals mal in Mode gewesen, Münzen als Schmuck zu tragen.

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Verkäuferin  bei "Bares für Rares": Werde das Geld "sinnlos ausgeben"

Verkäuferin Ingrid Klinger sagt, sie hätte gerne 800 bis 900 Euro für das Tablett. Detlev Kümmel schätzt es sogar auf 850 bis 950 Euro.

Und die Händler? Susanne Steiger bietet 1.100 Euro. Ingrid Klinger ist einverstanden. Was sie mit dem Geld vorhat? "Ich werde es sinnlos ausgeben."

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ahu

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