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Verschleiß

Nintendo Switch-Spieler können aufatmen: Lästiges Problem offenbar beseitigt

Nintendo Switch
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Die Joy-Con-Controller der Nintendo Switch leiden oft unter Verschleißerscheinungen.
  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Fleißige Nintendo Switch-Spieler werden das Problem kennen – den sogenannten „Joy-Con-Drift“. Allerdings könnte der Mangel laut Entwicklern nun behoben sein.

Bei längerer Nutzung der Nintendo Switch* treffen Spieler oft auf den „Joy-Con-Drift“. Damit ist der Verschleiß der Thumbsticks gemeint, der dafür sorgt, dass man sich selbst im Ruhezustand bewegt. Dieser Mangel macht es zum Beispiel schwierig, stillzustehen, während man das Menü bedienen will. Für die meisten Spieler also ein lästiges Problem. Nun machen die Entwickler Ko Shiota und Toru Yamashita aber Hoffnung, dass dieses in Zukunft Geschichte sein könnte.

Nintendo Switch: Joy-Con-Controller wurden laut Entwickler verbessert

Den Entwicklern zufolge ist der Verschleiß der Joy-Cons unvermeidbar. Allerdings habe man die Analogsticks in den vergangenen Jahren regelmäßig verbessert, um für eine längere Haltbarkeit zu sorgen. Dazu wurden die Sticks einem Verschleißtest unterzogen, bei dem der Stick unter ständiger Belastung gedreht wurde. Intern habe man sogar die Testprozesse selbst verbessert, um die Haltbarkeit der Joy-Cons zu verlängern: „Die Teile der Joy-Con-Analogsticks sind nicht etwas, das man von der Stange kaufen kann, sondern sie wurden speziell entwickelt“, betont Yamashita.

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Ausschlaggebend sei hier die Kombination verschiedener Materialien: Es habe viele Nachforschungen gegeben, um herauszufinden, welche Materialien am besten miteinander harmonieren – und diese Erkenntnisse wurde sogleich in den Joy-Controllern integriert: „Als sich die Auswirkungen unserer Verbesserungen bestätigten, haben wir sie sofort in die Joy-Con-Controller eingebaut, die der Konsole Nintendo Switch Lite beiliegen, sowie in die einzeln verkauften Joy-Con-Controller, die zu diesem Zeitpunkt hergestellt wurden“, so Yamashita.

Für Spieler, die sich gerade eine neue Nintendo Switch gekauft haben, heißt das: Alle aktuellen Modelle – auch die neuste mit größerem OLED-Bildschirm – werden mit den aktuellsten Versionen der Controller geliefert. Auch die separat erhältlichen Joy-Con-Controller sowie der Nintendo Switch Pro Controller, die zurzeit ausgeliefert werden, enthalten bereits die neuste Version der Analogsticks. Von außen sind die Anpassungen laut Entwickler nicht sichtbar. Ob die neusten Verbesserungen aber tatsächlich genug sind, wird sich wohl noch zeigen.

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Joy-Con-Drift: Ein lange bestehendes Problem

Defekte Joy-Cons sind schon lange ein rotes Tuch für die Nintendo Switch-Community. Anfang des Jahres schaltete sich sogar der Europäische Verbraucherverband BEUC in der Angelegenheit ein und reichte bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Nintendo ein. Wie heise.de berichtete, warf der BEUC dem Unternehmen „frühzeitige Obsoleszenz“ vor, weil in über 88 Prozent der Fälle schon nach weniger als zwei Jahren der Joy-Con-Drift auftreten würde. (fk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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