Aus den USA

Hilfe aus über 7.000 km! Gamer wird von Online-Spielerin gerettet - Eltern merken nichts

Online-Spiele machen nicht nur Spaß, sie können im Notfall auch Leben retten.
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Online-Spiele machen nicht nur Spaß, sie können im Notfall auch Leben retten.
  • Andre Borbe
    vonAndre Borbe
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Ein 17-jähriger Brite leidet aus bislang unbekannten Gründen an Anfällen. Als er beim Online-Spielen wieder einen erleidet, kommt ihm seine Teamkollegin zur Hilfe.

  • Teenager spielt mit Freundin aus den USA ein Online-Spiel
  • Als der junge Brite nicht mehr reagiert, schaltet seine Mitspielerin sofort
  • Seine Eltern bemerken den medizinischen Notfall zunächst nicht

Computer- und vor allem Online-Spiele haben einen schlechten Ruf. Die Spieler würden sich sozial zurückziehen und keine echten Freunde mehr haben. Dass dies nur Klischees sind, zeigt ein Fall aus Großbritannien.

Britischer Gamer erleidet Anfall, US-Spielerin holt Hilfe

Anfang Januar 2020 spielte der 17-jährige Brite Aidan J. ein Multiplayer-Spiel zusammen mit seiner Online-Teamkollegin Dia L. aus Texas, USA. Ein lebensrettender Glücksfall für den Teenager. Aidan leide nämlich unter Anfällen, erklärte seine Mutter dem britischen Nachrichtenportal Liverpool Echo.

Solch einen Anfall erlitt er auch am 2. Januar beim Online-Spielen mit Dia. Über ihr Headset hörte die 21-jährige US-Amerikanerin Geräusche, die sich nach einem Anfall anhörten. Sie habe Aidan gefragt, ob alles in Ordnung sei, aber keine Antwort bekommen.

Glücklicherweise kannte Dia die Adresse ihres Gaming-Freundes, der im britischen Widnes unweit von Liverpool wohnt. Die Amerikanerin suchte eine allgemeine Notfallnummer für die EU, wurde aber nicht fündig und rief eine Nicht-Notfallnummer an und erreichte jemanden, der ihr weiterhelfen konnte.

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Eltern bemerken nichts vom Anfall ihres Sohnes

Auf den medizinischen Notfall wurden Aidans Eltern erst aufmerksam, als plötzlich Blaulicht vor ihrem Fenster zu sehen war. Drei Polizeibeamte und Notärzte hätten erklärt, dass sie einen Notruf erhalten hätten. Erschrocken seien Vater, Mutter und die Beamten ins Zimmer des Sohnes geeilt. Dort fanden sie Aidan, der tatsächlich einen Anfall erlitten hatte und desorientiert wirkte.

"Wir können Dia und den Rettungsdiensten nicht genug danken für das, was sie getan haben, wenn man die 4.750 Meilen (ca. 7.644 km) zwischen Dia und Aidan bedenkt", sagte Aidans Mutter dem Liverpool Echo. Ihrem Sohn gehe es wieder besser. Er habe bereits im Mai 2019 einen Anfall gehabt, dessen Ursache bis heute nicht vollständig geklärt sei.

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anb

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