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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

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Controller statt Football

Call of Duty statt Taktiktafel: NFL-Profi wirft schlechtere Pässe, weil er zu viel zockt

  • VonPhilipp Hansen
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  • Aileen Udowenko
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Star-Quarterback Kyler Murray spielt zu viel Call of Duty, das ist bekannt. Rechnungen zeigen jetzt aber, er spielt schlechter Football nach dem Zocken.

Glendale, Arizona – Wenn ein Game den Spieler fesselt, dann kann man während des Zockens schnell die Zeit vergessen. Andere Vorhaben rücken dann gerne mal etwas weiter runter auf der Prioritätenliste. Das ist anscheinend auch bei dem Star-Quarterback Kyler Murray der Fall. Der ist nämlich bekennender Call of Duty Fan und spielt den beliebten Shooter von Activision sogar so exzessiv, dass sich das Spielen auf seine Leistungen im Football auswirken soll. Doch seine Mannschaft möchte dagegen vorgehen.

Um diesen Superstar geht’s: Kyler Murray ist Quarterback bei den Arizona Cardinals, also der Starspieler. Die Mannschaften reißen sich um ihn, was ihm Millionen einbringt. Er lebt den American Dream. Wenn er nicht im Football brilliert, dann zockt er leidenschaftlich und das bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten.

Call of Duty statt NFL: Profisportler im Visier, weil er zu viel zockt

Das ist der „Kein CoD“-Vertrag: Seine Mannschaft hat Kyler Murray im Jahr 2022 den Vertrag verlängert, für sagenhafte 230,5 Millionen US-Dollar (etwa 230 Millionen Euro). Doch der Vertrag, der bis 2028 läuft, hat einen ungewöhnlichen Paragrafen: Murray darf kein Call of Duty zocken, wenn die Hausaufgaben anstehen.

  • Hausaufgaben stehen hierbei für Tranig und Analysen von Matches und Spielzügen.
  • Kyler Murray fiel in der Vergangenheit schon durch CoD Zocken auf: Er hat eine Meisterschafts-Party vorzeitig verlassen, weil er Call of Duty spielen wollte.
  • Profi-Verträge haben oft seltsame Sonderklauseln:
    Eric Reddle ließ nach dem Wechsel zu den Los Angeles Rams vertraglich festhalten, dass er nach jedem Spiel einen großen Eisbecher bekommt.
    Die Dallas Cowboys verankerten im Vertrag mit dem Wide Receiver Dez Bryant eine Klausel, in der es ihm verboten war, Alkohol zu trinken oder einen Stripclub zu besuchen.

Der kuriose Vertrag erregte das Interesse der Fans. Die haben jetzt analysiert, dass es einen Zusammenhang mit Murrays Leistungen und Call of Duty gibt – leider zum Nachteil des Profisportlers.

Zu viel Call of Duty: Profi-Sportler spielt schlechter, weil er CoD daddelt

Das wurde analysiert: Einem sehr aufmerksamen Fan des Quarterbacks fiel nun auf, dass seine Leistungen auf dem Feld tatsächlich mit CoD in Verbindung gebracht werden können. Kyler Murray scheint sich nämlich bei dem Shooter ins Zeug zu legen, wenn es um XP geht. Denn nach jedem doppelten XP Wochenende, waren die Leistungen Murrays nachweislich schlechter. Unter anderem nahm seine Pass-Rate ab und sein Team verlor sogar häufiger Spiele nach den XP Wochenenden. Die genaue Analyse findet sich auf Reddit:

Und das ist kein Einzelfall, denn auch der Fußball-Profi Mesut Özil wurde beschuldigt, seine schlechten Leistungen kämen durch zu viel Zocken. Doch dieser sieht das ganze etwas gelassener, denn Mesut Özil strebt nach seiner Zeit als Fußballer eine E-Sport-Karriere an.

Das sagt ESPN: Die Reporter des in den US bekannten Sport-News-Netzwerkes ESPN haben die Analysen aufgegriffen. Es heißt dort, man werde die Statistik jedes Mal zücken, wenn die Arizona Cardinals eins schlechtes Spiel abliefern. Also Achtung, Kyler Murray, die PlayStation sollte eventuell im Inkognito-Modus laufen.

Arizona Cardinals streichen Klausel: Die Kritik zur umstrittenen CoD-Klausel wurde wohl allerdings so laut, dass sich die Mannschaft dazu entschied, diese bereits wieder zu streichen, wie die Franchise berichtet. Die Cardinals erklären, dass sie ihrem Quarterback natürlich vertrauen und sich dies auch im Vertrag widerspiegeln soll.

Rubriklistenbild: © dpa/Marcio Jose Sanchez/unsplash (Montage)

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