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Wenn´s juckt und brennt…

“Volkskrankheit“ Hämorrhoidalleiden

Die Praxisklinik: Chirurgie auf den Punkt gebracht. neu
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Die Praxisklinik: Chirurgie auf den Punkt gebracht.

Erkrankungen im Bereich des Enddarms sind seit jeher tabuisiert und schambehaftet, obwohl sie mit zu den häufigsten Erkrankungen zählen.

Mühldorf am Inn - Etwa 70% der Erwachsenen entwickeln im Lauf ihres Lebens Beschwerden bei Hämorrhoiden. Die Ursachen für die Entstehung der Hämorrhoiden sind vielfältig. Neben unserer Lebensführung und Ernährungsgewohnheiten, die einen Einfluss auf die Entstehung und Verlauf der Erkrankung haben, ist auch eine familiäre Häufung zu beobachten.

Aber was sind Hämorrhoiden eigentlich und müssen sie immer behandelt werden?

Im Bereich des Enddarms findet sich bei allen Menschen ein stark verästeltes Gefäßnetz, welches zum Teil mikroskopisch klein ist. Dieses Gefäßkonvolut ist mitverantwortlich für die Feinkontinenz (Abschluss des Darms für Winde). Kommt es im Laufe des Lebens zu einer Vergrößerung dieser Blutgefäße spricht man von Hämorrhoiden. Erst wenn die Hämorrhoiden zu Beschwerden führen spricht man vom Hämorrhoidalleiden und eine Behandlung der Erkrankung sollte erfolgen.

Insgesamt werden vier Stadien unterschieden, wobei im Stadium I und II die Hämorrhoiden nur bei der Proktoskopie, einer schmerzlosen und kurzen Spiegelung der letzten Zentimeter des Enddarms, gesehen werden können. Erst im Stadium III und IV werden sie äußerlich sichtbar.

Zu den typischen Symptomen des Hämorrhoidalleidens zählen Juckreiz, Brennen, Fremdkörpergefühl, Prolabieren (Ausstülpen) der Hämorrhoiden, Stuhlschmieren und die Blutung. Bei diesen Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung, am besten bei einem Proktologen (Spezialist für Enddarmerkrankungen) erfolgen.

Allgemeine Empfehlungen zur Prophylaxe sind eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung, auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten, lange „Toilettensitzungen“ zu vermeiden und Bewegung. Auch starkes Übergewicht kann die Entwicklung von Hämorrhoiden begünstigen.

Die Behandlung des Hämorrhoidalleidens erfolgt stadiengerecht. Kleinere Hämorrhoiden können oft erfolgreich mit einer Verödung (Sklerosierung) oder einer Gummibandligatur behandelt werden. Dies kann direkt während der Untersuchung schmerzlos auch ohne Narkose erfolgen.

Sollte doch eine Operation notwendig werden, stehen heute neben den klassischen Operationen, schmerzarme und minimalinvasive Operationsverfahren wie die Laserbehandlung (Laserhämorrhoidoplastie) oder die Unterbindung der jeweiligen Hämorrhoidalarterie mit anschließender Raffnaht (HAL-RAR) zur Verfügung.

Seit kurzem bieten wir in unserer Praxisklinik eine spezialisierte Proktologische Sprechstunde an. Auch die modernen, minimalinvasiven Methoden zur Behandlung stehen zur Verfügung.

So können wir für Sie einen individuellen, stadiengerechten und - wenn immer möglich und sinnvoll- minimalinvasiven Therapieplan erstellen.

Kontakt

DIE Praxisklinik Mühldorf
im Oderpark
Oderstraße 5
84453 Mühldorf a. Inn
Telefon +49 8631 988450
Telefax +49 8631 988452
E-Mail: post@die-praxisklinik.bayern
Web: www.die-praxisklinik.bayern


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