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Einfach einfrieren?

Salat, Gemüse, rohe Eier: Welche Lebensmittel man lieber nicht einfrieren sollte

  • Carina Blumenroth
    VonCarina Blumenroth
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Um Lebensmittel länger verwerten zu können, nutzen viele das Gefrierfach. Wenn Sie richtig einfrieren, haben Sie noch Monate später etwas davon.

Sie haben vom Mittagessen Nudel oder Reis übrig und wollen dies nicht direkt am nächsten Tag verzehren? Dann frieren Sie die Lebensmittel am besten ein. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie Nudeln oder Reis erst vollständig abkühlen lassen, bevor Sie die Sachen in das Gefrierfach geben. Übrigens: Wenn Sie Nudeln al dente – also nicht ganz weich – kochen, werden Nudeln nach dem Auftauen nicht matschig.

Lebensmittel, die Sie nicht einfrieren sollten

Nudeln, Fleisch oder Eiweiß – in der Tiefkühltruhe bleibt es länger haltbar. (Symbolbild)

Es ist einfach und super, wenn es mal schnell gehen muss mit dem Mittag- oder Abendessen. Trotzdem sind nicht alle Lebensmittel für das Gefrierfach geeignet. Bei folgenden Lebensmitteln sollten Sie auf das Einfrieren verzichten.

  • Lebensmittel mit hohem Wassergehalt: Blattsalate, Radieschen, Rettich, ganze Tomaten oder Gurken gehören nicht in das Gefrierfach. Die werden nach dem Auftauen matschig und welk. Der hohe Wassergehalt sorgt beim Einfrieren für eine Zellzerstörung. Übrigens sollten Sie auch Trauben nicht einfrieren, jedenfalls, wenn Sie vorhaben diese komplett auftauen zu lassen. Allerdings können gefrorene Trauben im Sommer ein leckeres Dessert sein.
  • Rohe Kartoffeln: Die wandeln beim Gefriervorgang die Stärke in Zucker um. Sie haben nach dem Auftauen also süße und weiche Kartoffeln.
  • Rohe Eier: Eigelb und Eiweiß dehnen sich beim Gefriervorgang aus – die Schale würde platzen. Getrennt voneinander, beispielsweise in einer Eiswürfelform, kann Eigelb oder Eiweiß eingefroren werden. Dann darf es allerdings nur durchgegart, beispielsweise als Omelett, verarbeitet werden.
  • Gebundene Soßen: Die werden wieder flüssig, da Stärke das beim Kochen gebundene Wasser wieder abgibt.
  • Gemüse: Roh oder blanchiert – wenn das Gemüse gewürzt ist, sollten Sie es besser nicht einfrieren. Bei einigen Gewürzen, beispielsweise Pfeffer, verändert sich der Geschmack.

Knoblauch sollten Sie ebenfalls nicht einfrieren. Dadurch geht der Geschmack verloren. Auch in den Kühlschrank gehört die Knolle nicht. In einem gut belüfteten Raum bei Zimmertemperatur hält die Knolle bis zu zwölf Monate, wie Infranken.de berichtet. Frischkäse hat ebenfalls nichts in Ihrem Gefrierfach zu suchen, auch Weichkäse kann durch das Gefrieren und Auftauen matschig werden. Hartkäse, beispielsweise Parmesan, können Sie dagegen einfrieren.

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Lebensmittel im Gefrierfach: Fleisch können Sie einfrieren

Steaks, Schnitzel oder Frikadellen landen gerne mal portionsweise im Gefrierfach, aber auch Wurstaufschnitt kann eingefroren werden. Sie sollten allerdings die Scheiben mit Folie trennen, damit Sie diese nach dem Auftauen einfacher auseinander bekommen. Mit wenig Luft in der Verpackung vermeiden Sie Gefrierbrand, bei maximal minus 18 Grad hält die Wurst dann vier Monate. Lassen Sie Wurst und anderes Fleisch immer im Kühlschrank auftauen, das verhindert eine starke Keimbildung. Einmal Aufgetautes sollten Sie nicht wieder einfrieren.

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Brot im Gefrierfach

Wenn Sie zu viel Brot übrig haben, können Sie auch dieses einfrieren. Achten Sie darauf, dass Sie das Brot in einzelnen Scheiben einfrieren, so können Sie nach Bedarf auftauen. Sollten Sie einen Toaster haben, wird die Brotscheibe schnell verzehrfertig. Passend dazu können Sie auch Butter einfrieren, die sollten Sie aber am Vorabend in den Kühlschrank stellen, wenn Sie die für das Frühstück brauchen.

Rubriklistenbild: © Rainer Droese/Imago

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