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„Marke wechseln“

VW-Chef Oliver Blume auf Elektro-Kurs – VW-Fans üben Kritik

  • Marcus Efler
    VonMarcus Efler
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Auch unter seinem neuen Chef setzt VW weiter auf E-Autos – das hat Oliver Blume direkt klargestellt. Auf Facebook zeigten sich User wenig amüsiert.

Nach dem Abgang des bisherigen Chefs Herbert Diess wird sich bei Volkswagen möglicherweise wohl so einiges ändern. Viele Mitarbeiter gehen davon aus, dass der neue Boss Oliver Blume (der parallel auch weiterhin Porsche führen will) einen etwas kooperativeren Führungsstil an den Tag legen wird als Diess, ein Fan von Tesla-CEO Elon Musk.

Liebhaber von Verbrenner-Autos hatten darüber hinaus gehofft, dass Blume vom klaren Elektrokurs seines Vorgängers abweicht: Seine Aussagen zu E-Fuels könnten so interpretiert werden, dass VW auch nach dem EU-weiten Verbot von klimaschädlichen Spritmotoren weiter klassische, aber dann „grün“ betankte Autos anbieten möchte.

Elektro-Fan: VW-Chef Oliver Blume

VW-Chef Oliver Blume: Weiter klar auf Elektro-Kurs

Doch diesen Erwartungen hat Oliver Blume nun einen empfindlichen Dämpfer zugefügt. „Wir werden das bisherige Tempo beibehalten und, wo möglich, erhöhen“, erklärte er zum Elektro-Kurs laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf einer Manager-Konferenz des Konzerns in Lissabon. „Ich bin ein Fan der E-Mobilität und stehe zu diesem Weg auch durch meine Arbeit bei Porsche“, so der Doppelchef.

Tatsächlich ist Porsche unter den klassischen Sportwagen-Herstellern der bislang einzige, der mit dem Taycan schon einen Vollstromer im Programm hat – und das auch noch überaus erfolgreich. Auch andere Modelle wie das SUV Macan und der 718 sollen künftig rein elektrisch unterwegs sein, der Prototyp Mission R kündigt gar einen elektrischen Supersportwagen an.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

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VW-Chef Oliver Blume: User kritisieren Elektro-Kurs

Sogar der Imageträger 911 bekommt außer seinem geliebten Sechszylinder-Boxermotor wohl auch einen Elektroantrieb, soll aber langfristig als Verbrenner für E-Fuels lieferbar bleiben. Dafür beteiligt sich Porsche an einer Produktionsanlage des klimaneutralen Sprits in Chile.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Wegen der zu erwartenden hohen Preise für E-Fuels werden solche Autos aber wohl Luxusprodukte bleiben, während die Massenproduktion aus dem VW-Konzerns auch unter Blume auf E-Autos setzt – was möglicherweise sogar das Ende des VW Golf bedeuten könnte. Auf Facebook ist zu lesen, was einige Kunden davon halten: „Muss man halt zu anderen Marken wechseln. Wenn’s keine deutschen mehr gibt, werden es eben Japaner sein“, heißt es dort, oder: „Weiter mit E-Autos in Richtung Abgrund, da kann man nur gute Besserung wünschen“.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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