Projekt „Sandbox“

Spektakuläre Neuauflage des 959 – aber nicht von Porsche selbst, sondern von ...

Ein Rendering des Supersportwagens von Marc Philipp Gemballa
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Marc Philipp Gemballa hat einen Supersportwagen angekündigt, der optisch an den Porsche 959 erinnern soll.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Der Porsche 959 ist eine Legende – und erfährt bald eine Neuauflage in Kleinserie. Dahinter steckt aber nicht Porsche, sondern der Sohn von Uwe Gemballa (54, † 2010).

Leonberg – Was war das für ein Aufschlag: Im Jahr 1986 wurden die ersten Porsche 959 ausgeliefert – damals das angeblich schnellste Serienfahrzeug (mit Straßenzulassung) der Welt. Nicht einmal 300 Exemplare des Supersportwagens wurden gebaut, bereits im Jahr 1988 endete die Produktion wieder. Das Auto kam damals mit einigen technischen Neuerungen – unter anderem mit Registeraufladung sowie elektronisch gesteuertem variablen Allradantrieb. Damit beschleunigte das Geschoss auf zu dieser Zeit sagenhafte 315 km/h. Und so extrem schnell wie der Porsche 959 war, so teuer war er auch: 420.000 D-Mark waren Mitte der 1980er-Jahre ein astronomischer Preis. Doch nun soll es eine Neuauflage der Stuttgarter Legende geben – allerdings nicht von Porsche selbst.

Der neue Supersportwagen in Reminiszenz an den Porsche 959 wird unter dem Projektnamen „Sandbox“ von Marc Philipp Gemballa (27) entwickelt – dem Sohn von Uwe Gemballa (54, † 2010), wie 24auto.de berichtet. Der Chef des Porsche-Tuners war 2010 in Südafrika ermordet worden – ein 29-Jähriger wurde später für die Tat verurteilt. Das „Sandbox“-Fahrzeug basiert auf dem brandneuen Porsche 911 Turbo S der Baureihe 992. Obwohl dieser als „Basismodell“ dienende Elfer mit 650 PS nicht gerade untermotorisiert ist, wird der Sechszylinder-Boxer in der Gemballa-Version ein Tuning des Porsche-Spezialisten RUF erhalten – damit soll das Fahrzeug dann satte 750 PS leisten und ein Drehmoment von 930 Nm bereitstellen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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