Umbau von Inkas

Gut getarnt: Gepanzerter BMW X7 hält sogar explodierenden Handgranaten stand

Ein von Inkas gepanzerter BMW X7
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Der von der kanadischen Firma Inkas gepanzerte BMW X7 soll sogar explodierenden Handgranaten standhalten.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Von außen ist die starke Panzerung nicht zu erkennen – doch der von der kanadischen Spezialfirma Inkas umgebaute BMW X7 hält sogar explodierenden Handgranaten stand.

Toronto – Der BMW X5 ist wahrlich schon kein kleines Auto, dennoch sahen die Münchner auch eine Größen-Liga darüber noch Potenzial – und brachten im Jahr 2019 den BMW X7 auf den Markt. Mit seiner Länge von gut 5.150 mm überragt er selbst den Audi Q7 und muss sich bei der deutschen Konkurrenz nur dem Mercedes GLS geschlagen geben, der sich auf 5.200 mm streckt. Gebaut wird der BMW X7 im Werk in Spartanburg (USA) – schließlich sind die Vereinigten Staaten auch ein dankbarer Mark für Fahrzeuge mit derartigen Abmessungen. Allerdings gibt es Kunden, denen Luxus und schiere Größe nicht ausreichen – sie brauchen vor allem erhöhte Sicherheit. Deshalb hat nun hat das kanadische Unternehmen Inkas eine gepanzerte Version des BMW X7 vorgestellt, wie 24auto.de berichtet.

Von außen ist dem von Inkas umgebauten BMW X7 nicht anzusehen, dass er schweren Angriffen trotzen kann. Seine Panzerung entspricht der Widerstandsklasse BR6 (BR steht für Ballistics Rating, also etwa Ballistik-Bewertung). Damit soll das Gefährt auch dem Beschuss mit Sturmgewehrkugeln des Kalibers 7,62 und sogar explodierenden Handgranaten standhalten. Dabei wird nicht nur die Fahrgastzelle – unter anderem durch mehrschichtiges Panzerglas – geschützt. Auch die Batterie und elektronische Steuergeräte sind mit einem Extra-Schutz versehen. Sogenannte Run-Flat-Reifen sollen ein Weiterkommen auch nach einem Angriff sicherstellen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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