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Tipps vom ADAC

Gebrauchtes E-Bike kaufen: Darauf solltet Ihr achten

E-Bike
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Gebrauchtes E-Bike kaufen: Darauf solltet Ihr achten
  • Leonie Hofhus
    VonLeonie Hofhus
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Da E-Bikes immer beliebter werden, steigt auch die Zahl der verfügbaren Gebrauchtfahrräder in diesem Segment. Wer nicht das neueste Modell haben muss, der kann mit dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes richtig Geld sparen – wenn man weiß, worauf man achten sollte. Wir geben Euch Tipps für den Kauf gebrauchter E-Bikes.

Der Trend zu hochwertigen Elektrofahrrädern hält weiterhin an, ein neues E-Bike kostet im Schnitt rund 2.975 Euro. Angesichts der steigenden Preise lohnt sich ein Blick auf den Gebrauchtradmarkt. Junge gebrauchte E-Bikes gibt es auch refurbished, also wiederaufbereitet, in einem „Wie-neu-Zustand“.

Entscheidet man sich für ein gebrauchtes E-Bike vom Händler, das refurbished direkt vor die Haustüre geliefert wird, müssen meist nur noch wenige Handgriffe erledigt werden, ehe die erste Fahrt losgehen kann. In der Regel werden die Bikes vormontiert und im Versandkarton sicher verpackt geliefert.

Der neue Besitzer muss nur noch den quergestellten Lenker mit einem 4er-Imbusschlüssel lösen, wieder gerade ausrichten und die Schrauben festziehen. Zum Schluss werden noch die mitgelieferten Pedale montiert. Da sich durch den Transport Schraubverbindungen lockern können, ist es ratsam, diese sicherheitshalber noch einmal zu prüfen und gegebenenfalls mit einem Drehmomentschlüssel nachzuziehen.

Lange und sicher unterwegs mit dem E-Bike

Nicole Cesak, Leiterin des Technischen Service bei ADAC e-Ride-Partner Greenstorm Mobility, gibt Tipps, wie man mit seinem E-Bike lange und sicher unterwegs ist – egal ob neu oder gebraucht: „Eines der wichtigsten Dinge, die der Kunde regelmäßig nachkontrollieren kann, ist der Luftdruck in den Reifen. Der sollte immer passen. Beispielsweise liegt bei einem Mountainbike der Luftdruck zwischen 1,5 und 2 Bar, abhängig von der gefahrenen Strecke.“

Außerdem sollte die Sattelhöhe passend zur eigenen Körpergröße eingestellt werden. Wichtig ist zudem, dass der Magnet an der Speiche des Hinterreifens korrekt parallel zum Sensor am Rahmen sitzt. Er ist dafür da, die Geschwindigkeit des Elektrorades zu messen, damit die maximal zulässig unterstützte Geschwindigkeit nicht überschritten wird.

Beim Akku sollte eine Tiefenentladung vermieden werden. Es ist ratsam, über die Wintermonate den Akku bei mindestens 30 Prozent Ladezustand zu halten und diesen nach dem Radfahren abzunehmen und trocken bei Zimmertemperatur zu lagern. „Mithilfe dieser Tipps kann der Akku dann die volle Kapazität für die neue Saison halten“, erklärt Cesak.

Anzeichen, dass mit dem Rad ein Servicepartner aufgesucht werden muss, sind:

  • Nachlassende Bremswirkung
  • Metallische Schleifgeräusche
  • Springende Schaltung

Cesak empfiehlt, „einmal im Jahr einen professionellen Service machen zu lassen, vorzugsweise in den Wintermonaten, da zu dieser Jahreszeit das Rad in der Regel weniger benutzt wird. “

Genauso wichtig wie der Versicherungsschutz ist der Helm, da schnell Geschwindigkeiten um die 25 km/h erreicht werden können. Zusätzlich empfiehlt sich, das E-Bike mit einem hochwertigen Bügelschloss abzuschließen, um es möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen.

Worauf muss man beim Kauf von gebrauchten E-Bikes achten?

Beim Kauf eines gebrauchten Ebikes sollte man wissen, worauf es zu achten gilt. Denn „gebraucht“ kann sehr unterschiedliche Zustände beschreiben: Vom kaum genutzten Vorführrad aus dem Ausstellungsraum bis hin zum häufig gefahrenen Leasingrückläufer einer E-Bike-Vermietung. Worauf Ihr beim Kauf gebrauchter E-Bikes im Besonderen achten solltet, ist also das bisherige Einsatzfeld des Fahrrads. Hilfreich ist dabei der Kilometerstand, den zumindest einige gewerbliche Händler beim Verkauf gebrauchter E-Bikes angeben.

Es kann sich auch lohnen, nach der Herkunft des Gebraucht-Fahrrads zu fragen, denn ein privat genutztes E-Bike wird generell pfleglicher behandelt als beispielsweise ein Mietfahrrad. Leasingrückläufer von Fahrradvermietern haben häufig schon viele Ladezyklen auf dem Akku stehen.

Der Zustand des Akkus ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Faktor, auf den Ihr beim Kauf achten solltet. Gewerbliche Händler haben gegenüber dem Kauf bei Ebay oder ähnlichen Kleinanzeigen-Plattformen den Vorteil, dass sie meist eine Garantie auf Akkus anbieten.

Wann ist die beste Zeit ein gebrauchtes E-Bike zu kaufen?

Darauf gibt es eine einfache Antwort: außerhalb der Saison. Sprich: Die beste Zeit für den Kauf eines gebrauchten E-Bikes ist Spätherbst und Winter. Denn das ist die Zeit sinkender Nachfrage nach Fahrrädern – und gleichzeitig stehen die gebrauchten Modelle der gerade abgelaufenen Saison zur Verfügung. Wer keinen Zeitdruck hat, kann regelmäßig die einschlägigen Portale checken, um für sich persönlich herauszufinden, wann man am besten ein gebrauchtes E-Bike kaufen kann. Aber Vorsicht: Richtig gute Schnäppchen sind oft schnell weg. Deshalb sollten E-Bike-Fans nicht zu lange mit dem Kauf warten, wenn ein gutes gebrauchtes Bike zu haben ist.

Wie geht man vor beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes ?

Wer ein gebrauchtes E-Bike kaufen möchte, sollte sich eine Checkliste anlegen. So werden alle wichtigen Faktoren bedacht.

Beispiel für eine Checkliste beim Kauf gebrauchter E-Bikes:

  • Modellart (z. B. E-Mountainbike oder E-Citybike)
  • Rahmengröße
  • Ausstattung (z. B. Beleuchtung, Gepäckträger usw.)
  • Baujahr
  • Kilometerstand des Bikes
  • Bisherige Reparaturen / Austausch von Teilen
  • Vorhandene Mängel oder Beschädigungen
  • Bisheriger Standort des Fahrrads (unter freiem Himmel oder geschützt?)
  • Herkunft des Gebraucht-Fahrrads

Der Stichpunkt „Herkunft des des Gebraucht-Fahrrads“ ist nützlich, denn daraus kann man auf den Zustand des Bikes schließen – und man schützt sich beim Privatkauf davor, ein gestohlenes Fahrrad untergejubelt zu bekommen. Natürlich gilt beim Kauf gebrauchter E-Bikes immer: Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, hat es in der Regel einen Haken. Die Checkliste hilft dabei, gezielt vorzugehen und beim Gebrauchtfahrrad-Kauf nicht über den Tisch gezogen zu werden.

lh

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