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Ab Juni

Autofahrer aufgepasst: Warum Ihr vor dem 1. Juni besser nochmal tanken solltet

Tanken
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Autofahrer aufgepasst: Warum Ihr vor dem 1. Juni besser nochmal tanken solltet

Autofahrer dürfen sich ab Juni wohl auf einen Tankrabatt freuen. Allerdings warnt ein Tankstellen-Betreiber vor drohendem Benzin- und Diesel-Mangel.

Die Spritpreise in Deutschland sind vor Wochen explodiert. Grund dafür ist der anhaltende Ukraine-Konflikt. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung ein Entlastungspaket beschlossen. Darin geregelt: Autofahrer können sich voraussichtlich ab Juni über einen Tankrabatt freuen. Dieser soll die Preise für Benzin und Diesel vergünstigen – durch eine Senkung der Energiesteuer. Laut Berechnungen könnte der Preis für Benzin um 36 Cent pro Liter sinken, für Diesel um 17 Cent pro Liter.

Der Vorsitzende des Verbandes der Freien Tankstellen, Duraid El Obeid, warnte zuletzt in der Wirtschaftswoche vor einem „historischen“ Ansturm auf Tankstellen im Juni. Obeid betreibt 140 Tankstellen unter der Marke Sprint.

Drohen in Deutschland also Engpässe bei der Spritversorgung? Obeid sagte mit Blick auf den 1. Juni und den erwarteten Ansturm auf Tankstellen: „Ich bin sicher, dass wir in den ersten Tagen vorübergehend Leerstände sehen werden“, berichtet Business Insider.

Benzin könnte an Tankstellen bald schon knapp werden.

Tankrabatt 2022: Tankstellen-Betreiber warnt vor Ansturm und Benzin- und Diesel-Knappheit

Zwar sei der Verband sehr zuversichtlich, dass genügend Benzin- und Diesel-Kraftstoff in den Raffinerien und Tanklagern vorhanden seien. Aber: „Problematisch wird es sein, den Ansturm auf die Verladung der Tankwagen am 1. Juni zu bewältigen“. Obeid rechnet an dieser Stelle mit „langen Wartezeiten“. Im Vorteil werde derjenige sein, der großen Einfluss auf den Spediteur habe oder über eigene Tankwagen verfüge. „Kraftstoffe wird es ausreichend geben, nur nicht rechtzeitig am gewünschten Ort“, sagte Obeid.

Der Auto-Mobilclub ADAC warnte bereits Anfang Mai Autofahrer davor, am 1. Juni nicht mit einem leeren Tank in der Gegend herumzufahren. „Man sollte sich vorsichtshalber ausreichend Rest-Kraftstoff im Tank behalten und nicht mit dem letzten Tropfen unterwegs sein“, teilte ein ADAC-Sprecher mit. (Jan-Frederik Wendt)

Nicht nur Autofahrer überlegen wegen der aktuell hohen Benzin- und Diesel-Preise auf Elektro-Autos umzusteigen. Auch Traditionsmarken sehen die Zukunft in der Elektromobilität – und wollen ihre komplette Produktion umstellen.

ID/red

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