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Grenzen setzen

Was gegen Informationsflut im Job helfen kann

Grenzen setzen: Was gegen Informationsflut im Job helfen kann
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Die Informationsflut im Job kann sich negativ auf Leistung und Gesundheit auswirken.

Täglich zu viel Input zu bekommen, kann Menschen überfordern. Im Job kann sich das zum Beispiel auf Leistung und Gesundheit auswirken. Wie Beschäftigte gegensteuern können.

Berlin (dpa/tmn) - Die Fähigkeit des Menschen, Informationen zu verarbeiten, ist begrenzt. Informationsüberlastung kann sich sogar negativ auf die Gesundheit und Leistung auswirken, wie die selbstständige Arbeits- und Organisationspsychologin Annika Piecha im Magazin „topeins“ (Ausgabe 02/2021) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erklärt.

Frustration, psychische Ermüdung, Arbeitsunzufriedenheit und emotionale Erschöpfung können Folgen sein. Insbesondere eine hohe Arbeitsdichte, hoher Abstimmungsbedarf und viele verschiedenartige Aufgaben gleichzeitig würden Informationsüberlastung begünstigen, heißt es in dem Beitrag.

Arbeitspsychologin Piecha rät daher, das Informationsaufkommen im Job am besten so zu gestalten, dass keine Überlastung entsteht. Dazu gehört es etwa, irrelevante Informationskanäle und Benachrichtigungen ganz auszustellen. Darüber hinaus empfiehlt die Diplom-Psychologin, für bestimmte Aufgaben Zeitfenster festzulegen und die Informationszufuhr zwischenzeitlich ganz auszuschalten.

Zudem lohnt es sich, die Qualität der Informationen, die man selbst verbreitet, zu überprüfen. Ist eine Information klar, vollständig und eindeutig verständlich, zieht sie für alle Beteiligten weniger Kommunikationsaufwand nach sich.

Nicht zuletzt sollten Führungskräfte mit guter Organisation und Richtlinien für die Kommunikation dem Informationsaufkommen begegnen, so die Expertin.

© dpa-infocom, dpa:210601-99-820011/2

Profil Annika Piecha

Topeins (Ausgabe 02/2021)

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