Rache am Chef

Während Krankenhaus-Aufenthalts gefeuert - Kellner rächt sich mit vernichtendem Schlag

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Gefeuert, noch während er im OP-Saal lag: Ein junger Kellner aus den USA rächte sich an seiner Chefin.
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Während Sie krank sind, können Sie doch nicht gefeuert werden - oder? Ein junger Kellner wusste sich nicht mehr anders zu helfen und servierte seine Rache kalt.

Haben Sie schon einmal unter einem furchtbaren Chef gearbeitet? Dann wissen Sie, wie schwer es ist, unter diesen Bedingungen die Moral aufrechtzuerhalten und Ihr Bestes zu geben. Ein junger Mann aus den USA fühlte sich so ungerecht behandelt, dass er für seine Rache zu drastischen Mitteln griff.

Trotz Blinddarmentzündung weiter gekellnert

"Ich habe fast drei Jahre lang bei einer bekannten Frühstückskette gearbeitet, die vor allem für ihre große Auswahl an Pfannkuchen bekannt ist", erzählte der junge Kellner im Pro-Revenge"-Reddit-Forum. "Unser Schichtleiter wurde gegen seinen Willen in ein anderes Geschäft versetzt und durch eine schrecklich machthungrige Schichtleiterin ersetzt, die von niemandem kontrolliert wurde." Eines Tages während der Arbeit spürte der junge Mann einen stechenden Schmerz im Bauch. Er sagte seiner Chefin, dass er nicht weiterarbeiten könne und ins Krankenhaus gehen würde. Man sagte ihm, wenn er das tue, dann würde er gefeuert werden. Also kellnerte er weiter.

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Trotz korrekter Bürokratie während Krankheit gefeuert

Der Gang ins Krankenhaus folgte gleich nach Feierabend, wo der Arzt eine Blinddarmentzündung feststellte und die Operation für den nächsten Tag ansetzte. Der junge Mann informierte seine Chefin darüber, dass er für ein paar Tage krankgeschrieben sei. Er verschickte zum Beweis sogar ein Bild von sich, wie er im Krankenhausbett lag. Als er wegen einiger Komplikationen zwei Wochen später gesund wieder zur Arbeit erschien, erfuhr er das Unglaubliche: Seine Chefin teilte dem Kellner mit, dass er in der Zwischenzeit gefeuert worden sei. Dass sie wusste, dass er krank gewesen sei und auch Fotos zum Beweis geschickt habe, ließ sie nicht gelten. Sie gewährte ihrem Kellner keine weitere Chance. Und hier kommt die Rache ins Spiel.

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Ehemaliger Kellner rächt sich mit Gesundheitsamt

Das Restaurant war dreckig, schrieb der junge Mann. "Riesige Schaben, die die Küche und den Essbereich heimsuchen, schwarzer Schimmel, faules Essen, gemischt mit frischem Essen, Wasserlecks, so schlimm, dass der Teppich im Essbereich buchstäblich verfällt." Die ehemaligen Kollegen verschafften ihrem Freund die Gelegenheit, Fotos von jeder Verletzung von Gesundheitsvorschriften zu machen, die er finden konnte. Dann schickte er die Fotos dem Gesundheitsamt. Mit diesen Beweisen, sagten die Gesundheitsinspektoren, habe das Restaurant kaum eine Chance, die Sache zu leugnen. Gleich am nächsten Tag, so kündigten sie an, würden sie eine überraschende Inspektion in dem Restaurant durchführen.

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Gefeuerter Kellner sorgt für Schließung des Restaurants

"Am nächsten Morgen wachte ich auf und hatte eine Nachricht von meiner Chefin, die mich einen 'Spitzel' und 'Jammerlappen' nannte", erzählt der ehemalige Kellner. Die Verstöße gegen die Gesundheitsvorschriften zogen eine Geldstrafe von 7.000 Dollar (6.300 Euro) nach sich und das Franchiseunternehmen schloss die Filiale. Anscheinend ist Rache ein Gericht, das am besten in einem Restaurant serviert wird, das nicht den Gesundheitsvorschriften entspricht.

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