Kündigung erhalten?

Kündigung: Dieser typische Formfehler macht sie unwirksam

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Formfehler machen jede Kündigung unwirksam.
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Eine Kündigung muss noch nicht das Ende bedeuten. Viele Arbeitgeber machen nämlich einen typischen Fehler, der den Rauswurf hinfällig macht.

Wenn Mitarbeitern die Kündigung ins Haus flattert, sitzt der Schreck erst einmal tief. Doch eine Kündigung müssen Arbeitnehmer nicht einfach so hinnehmen. Denn: Begeht der Arbeitgeber einen Formfehler, ist die Kündigung unwirksam.

Formfehler: Bei Kündigung fehlt oft Original-Unterschrift

Bei der Kündigung müssen Arbeitgeber schließlich einige Regeln befolgen, damit sie auch gültig ist. Eine Kündigung muss zum Beispiel stets schriftlich mit einer Original-Unterschrift erfolgen. "Das bedeutet: Kein Fax, keine E-Mail, auch keine farbige PDF-Kopie, was bisweilen passiert", bestätigt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeitsrecht, anlässlich des Deutschen Anwaltstags 2018 der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Wenn ein Geschäftsführer zum Beispiel im Ausland ist, kann das schon mal knifflig werden", so Meyer. 

Formfehler schützt oft nicht vor erneuter Kündigung

Dieser Formfehler ist ganz typisch - hier lohnt es sich also, genau hinzuschauen. Und Sie müssen schnell sein, wie Fachanwalt Meyer anmerkt: "Der gekündigte Arbeitnehmer muss solche Fehler allerdings innerhalb einer Woche nach Zugang der Kündigung rügen." 

Zwar kann der Arbeitgeber in der Regel gleich noch einmal (und diesmal korrekt) kündigen. Aber wenn die fristgerechte Kündigung eventuell erst einen Monat später erfolgen kann, bleibt den geschassten Mitarbeitern zumindest etwas länger Zeit, um sich einen neuen Job zu suchen. 

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Formfehler bei fristloser Kündigung: Zeit kann knapp werden

Bei einer fristlosen Kündigung, etwa wegen eines Fehlverhaltens, kann eine Kündigung aber tatsächlich gänzlich unter den Tisch fallen. Denn dem Arbeitgeber bleibt, nachdem er vom Fehlverhalten erfahren hat, l ediglich 14 Tage Zeit, um aufgrund dessen fristlos zu kündigen. Wird diese Frist aufgrund des Formfehlers überschritten, ist der Arbeitnehmer fein heraus.

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Von Andrea Stettner

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