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Joballtag

Richtig Feedback geben: Wie Chefs mit Mitarbeitern reden, ohne ihnen auf die Füße zu treten

Richtig Feedback zu geben, ist für Führungskräfte oft gar nicht so einfach. Doch mit der richtigen Methode bleibt die Stimmung im Team gut.
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Richtig Feedback zu geben, ist für Führungskräfte oft gar nicht so einfach. Doch mit der richtigen Methode bleibt die Stimmung im Team gut.
  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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Für Führungskräfte ist es oft gar nicht so einfach, Feedback zu geben, ohne dass die Stimmung dabei in den Keller rauscht. Meist fehlt es an Fingerspitzengefühl.

Bestimmte Verhaltensweisen können uns ganz schön auf die Nerven gehen, sei es zuhause beim Partner oder bei den Kollegen im Büro*. Doch während man bei seinem Ehemann oder der Lebensgefährtin schlechte Gewohnheiten meist ohne mit der Wimper zu zucken anspricht, kann dies im Job schnell nach hinten losgehen.

„Start-Stop-Keep-Feedback“: Methode soll Feedbackkultur befeuern

Nicht nur Mitarbeiter stehen oft vor diesem Dilemma. Auch gute Führungskräfte machen sich Gedanken darüber, wie sie Kritik bei ihren Teammitgliedern anbringen können, ohne ihnen dabei auf die Füße zu treten. Mit der richtigen Methode gelingt dies jedoch spielend einfach. Eine dieser Methoden nennt sich „Start-Stop-Keep-Feedback“.

„Die Start-Stop-Keep-Methode ist der perfekte Mix aus positivem sowie kritischem – und damit sehr konstruktiven und hilfreichem Feedback“, berichtet Michael Asshauer in einem Artikel auf dem Karriere-Netzwerk Xing. Er ist Experte für Agiles Management, Führung und Recruiting und hat diese Methode nach eigenen Angaben schon viele hunderte Male angewandt.  Für ihn ist es die wirkungsvollste Methode, um Feedback zu geben und führt in seine Augen zu einer hervorragenden Feedback-Kultur im Team. Und so funktioniert sie:

Lesen Sie auch: Top Arbeitgeber 2021: Diese Unternehmen fördern ihre Mitarbeiter am besten.

Und so funktioniert „Start-Stop-Keep-Feedback“:

„Jeder bringt zum One-on-One-Feedback-Gespräch jeweils mindestens ein Thema je Start, Stop und Keep für die andere Person“, erklärt der Experte.

  • Start: Was sollte sie/er zukünftig tun?
  • Stop: Was sollte sie/er zukünftig nicht mehr tun?
  • Keep: Was sollte sie/er zukünftig weiterhin tun, das du sehr schätzt?

Wichtig: Keine Diskussion im Feedback-Gespräch

Der Termin soll lediglich 15 Minuten dauern. Und das wichtigste dabei ist, dass keine Diskussionen über die genannten Kritik-Punkte stattfindet. „Der Empfänger hört einfach nur still zu und bedankt sich für das Feedback. Das war‘s – auch wenn es schwerfällt, weil er vielleicht den ein oder anderen Punkt etwas anders sieht“, rät der Karriere-Experte. Das Ziel ist, die Sicht- und Gefühlsweise der anderen Person zu erkennen.

„Richtig durchgeführt ermutigt die Methode Mitarbeiter und Teammitglieder, auch dir als Chef oder Manager neben positivem ebenfalls kritisches Feedback zu geben“, meint Asshauer weiter. Und das wiederum führe dazu, sich selbst als Führungskraft weiterzuentwickeln. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Hasst mein Chef mich? Drei Zeichen, dass Sie beim Vorgesetzten unten durch sind.

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Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen.
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt...
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch.
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an.
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