Dreist

Frau betrügt, um gutbezahlten Job zu bekommen - jetzt muss sie ins Gefängnis

Eine Frau log dreist in ihren Bewerbungsunterlagen - zunächst mit Erfolg.
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Eine Frau log dreist in ihren Bewerbungsunterlagen - zunächst mit Erfolg.

Eine Australierin log dreist in ihrer Bewerbung für eine gutbezahlte Stelle bei einer Regionalregierung in Australien und wurde nun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Eine Australierin hat ihre Bewerbung für eine Stelle bei einer Regionalregierung ziemlich dreist auffrisiert - und den Job letztendlich auch bekommen. Dieser winkte mit einem Jahresgehalt von umgerechnet knapp 167.000 Euro. Allerdings flogen ihre dreisten Lügen schon nach ungefähr einem Monat auf und sie wurde wieder entlassen.

Gutbezahlten Job erschleicht: Frau erhält Freiheitsstrafe

Am 3. Dezember wurde die Australierin nun eine Freiheitsstrafe von 25 Monaten erhalten, von denen sie 12 Monate nicht in Bewährung umwandeln kann, wie CNN unter Berufung auf 7 News berichtet. Die Frau gab vor Gericht alles zu und bekannte sich schuldig. Ihr Anwalt erklärte vor Gericht, dass sie zu der Zeit, in der sie sich beworben hatte, mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, nachdem sie ein Medikament abgesetzt hatte.

Dem betroffenen Arbeitgeber hatte sie einen falschen Lebenslauf mit inkorrekten Angaben über ihre Ausbildung und ihrer bisherigen Tätigkeiten vorgelegt. Zum Beispiel behauptete sie wäre "Chief Geek" bei einer Unterkunftsvermittlungsfirma gewesen. Davor schon soll sie auf dem Karriereportal LinkedIn ein Foto von Kate Upton als Profilbild benutzt haben. Nachdem die Australierin dann im August ihre Stelle bei der Regierung antrat, stellte sie sofort ihren Bruder ein, der für seinen Job nicht im geringsten qualifiziert war. Während seiner drei Wochen Vertragsarbeit erhielt er umgerechnet über 14.000 Euro.

Als sich die psychische Verfassung der Frau innerhalb von vier Wochen massiv verschlechterte, wurden Mitarbeiter der Abteilung langsam misstrauisch.

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Bei der Urteilsverkündung merkte der Richter laut CNN an, dass er die psychischen Probleme berücksichtigt habe, jedoch seien die Vorwürfe "ernst" und es gäbe ein Element der Planung in ihrem betrügerischen Verhalten. "Sie haben auf betrügerische Weise eine Beschäftigung erhalten, für die Ihnen ein hohes Gehalt gezahlt wurde und in deren Verlauf Sie möglicherweise Zugang zu sensiblen Daten hatten", sagte er. Die Verteidiger erklärten im Namen der Frau, dass sie "zutiefst beschämt und betreten" sei.

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