DAS DEUTSCHE MEDIZINHISTORISCHE MUSEUM IN INGOLSTADT ERINNERT AN FRANKENSTEIN

Die Menschenmacher

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Boris Karloffals die von Frankenstein geschaffene Kreatur.

Das Deutsche Medizinhistorische Museum in Ingolstadt befasst sich heuer mit dem Thema „200 Jahre Frankenstein“.

Dazu wurde ein Programm zusammengestellt, das sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Formaten widmet. Im Zentrum steht nicht die schaurige Kreatur Frankensteins, die im berühmten Film von Boris Karloff gespielt wurde (Foto: Universal). Die Initiative dreht sich vielmehr um die Autorin Mary Shelley (1797-1851), die Medizin ihrer Zeit und der so alte wie aktuelle Wunsch des Menschen, Leben zu schaffen oder es zu optimieren. Vom 17. Mai bis 7. Oktober ist etwa die Schau „Objekte und Fotos zur künstlichen Intelligenz und natürlichen Dummheit“ geplant.

Den Auftakt der Veranstaltungen bildet die in diesem Monat startende Vortragsreihe „Menschen machen“. Dabei spricht am 17. Januar der Archäologe Martin Boss über „Frankensteins Vorgänger. Künstlich geschaffene Wesen in der griechischen Antike“. Danach soll es über das Jahr verteilt Beiträge zu den Themen „Reproduktionsmedizin. Möglichkeiten, Grenzen und ethische Probleme“, „Herzenssachen. Natürliche und künstliche Ersatzteile für unser wichtigstes Organ“ oder „Halb Mensch, halb Pferd. Die Anatomie des Centauren“ geben. Der Schauerroman „Frankenstein or The modern Prometheus“ der Engländerin Shelley erschien im Jahre 1818. Shelley ließ den jungen Schweizer Victor Frankenstein an der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt studieren. Dort entdeckte er das Geheimnis des Lebens und erweckte seine Kreatur.  kna

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