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Kunsthändler Konrad Bernheimer trennt sich von seinem Wohnsitz

Burg Marquartstein steht zum Verkauf

Marquartstein/München - "Deutschlands bedeutendster Altmeisterhändler, Konrad O. Bernheimer, will Burg Marquartstein verkaufen" - diese Nachricht schlug in der Chiemgau-Gemeinde ein wie eine Bombe.

"Für uns ist das schon ein Schlag, damit hat keiner gerechnet", sagte Bürgermeister Andreas Scheck den OVB-Heimatzeitungen. Bernheimer habe ihn über seine Absichten persönlich informiert, so Scheck.

Bürgermeister und Gemeinderat hoffen nun, dass möglicherweise die Bayerische Schlösserverwaltung oder ein anderer öffentlicher Träger die Burg erwerben werde, um eine öffentliche Nutzung sicher zu stellen.

Konrad O. Bernheimer erklärte gestern der Heimatzeitung, dass die Entscheidung, die Burg zu verkaufen, in der Familie gefallen sei. Seine vier Töchter leben überwiegend in der Schweiz und Berlin, so dass sie die Burg später nicht übernehmen wollten. "Uns tut es am meisten weh", sagte Bernheimer, "aber irgendwann muss die Vernunft über die Emotion gehen".

Auf die Frage nach dem künftigen Besitzer sagte der Burgherr, Makler hätten ihm gesagt, dass eine deutsche Unternehmerfamilie die Burg am ehesten kaufen würde. Bei der Wahl des Käufers hätte er aber auch ein Wörtchen mitzureden, da ein Teil des Inventars zwar versteigert werde, beim Gebäude selbst das Londoner Auktionshaus Sotheby‘s aber nur als Makler auftrete. gi

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