Sexualstraftäter: Für immer in Haft?

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Seefeld – Das Landgericht München II verhandelt seit Mittwoch darüber, ob ein Sexualstraftäter (53) aus Seefeld (Landkreis Starnberg) nach verbüßter Haft in Sicherungsverwahrung muss. Der Techniker sitzt seit 2008 im Gefängnis, weil er seinen Sohn und seine Tochter sowie einen befreundeten Buben (sie waren anfangs erst fünf, drei und vier Jahre alt) jahrelang schwer sexuell missbraucht hatte.

Das Landgericht hatte ihn 2009 zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt – und sich die anschließende Sicherungsverwahrung vorbehalten.

Bei der Entscheidung über die Sicherungsverwahrung geht es auch darum, welche Entwicklung der Seefelder genommen hat, seit er im Gefängnis sitzt. So verbrachte er drei Jahre in einer sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter. Dort habe er hart an sich gearbeitet, sagt er. Der Prozess dauert an. gut

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