Noch ist das Wasser in unserem See angenehm warm.

Noch ist das Wasser in unserem See angenehm warm. Wir Enten nutzen die Zeit daher, um nach Herzenslust zu baden und zu gründeln.

Vor allem meine Entenfreundin Klara setzt dieser Tage kaum einen Watschelfuß ans Ufer. „Pass auf, dass du dich nicht in eine Wasserratte verwandelst“, neckte sie Waldkauz Ulrich. Aber diesmal ließ sich die sonst so leichtgläubige und ängstliche Klara nicht auf den Flügel nehmen. Wie sich herausstellte, hatte sie eine neue Freundin gefunden – und zwar ein Nagetier mit Rattenschwanz. Ich staunte, denn Ratten waren Klara nicht geheuer. Sie fürchtete sich sogar ein wenig vor ihnen. Als Klara mir ihre Freundin später vorstellte, war diese erst einmal empört. „Ich bin doch keine Ratte“, fiepte sie. „Ich bin eine Schermaus und heiße Iris.“ Sie war fast so groß wie eine Wanderratte. „Mit der werde ich oft verwechselt“, fiepte sie. „Die Zweibeiner nennen mich oft ,Wasserratte‘, da ich gern schwimme. Dabei bin ich gar keine Ratte, sondern gehöre zur Gruppe der Wühlmäuse.“ Schermäuse können etwa 14 Zentimeter lang und bis zu 220 Gramm schwer werden. Da fiel mir ein anderes Nagetier ein, das im Wasser lebt und das Zweibeiner ebenfalls oft für eine Ratte halten, obwohl es auch zu den Wühlmäusen gehört: die Bisamratte. Sie wird aber größer als Iris und ihre Artgenossen. Sie ist bis zu 25 Zentimeter lang und bis zu 1,8 Kilogramm schwer. Eure Paula

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