Meine Entenfreundin Klara hatte gestern einen seltsamen Traum.

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Meine Entenfreundin Klara hatte gestern einen seltsamen Traum.

„Ich träumte, jemand hätte mir ein paar Eier in mein Nest gelegt“, quakte sie mir später. „Natürlich habe ich mich sofort zum Brüten auf die Eier gehockt, damit die es schön warm haben.“ Am See ist es nämlich seit einigen Tagen tierisch kalt. „Komisch, das ist mir im Traum gar nicht aufgefallen“, schnatterte Klara. „Aber so ist das wohl mit Träumen.“ Klara war darin jedenfalls überzeugt, dass bald Küken aus den Eiern schlüpfen würden. „Obwohl diese Eier ungewöhnlich klein waren“, quakte sie. „Sie waren so winzig wie Erbsen.“ Das hatte Waldkauz Ulrich mitbekommen. „Dann bist du jetzt unsere Prinzessin von der Erbse“, krächzte er und lachte laut. „Was du immer träumst: So kleine Vogeleier gibt’s doch gar nicht!“ Klara stampfte wütend mit dem Watschelfuß auf. „Das waren sehr wohl Vogeleier“, quakte sie. „Da bin ich mir sicher.“ Zum Glück kam ihr meine Entenfreundin Agnes zu Hilfe. „Möglich wäre es“, schnatterte die. „Die Eier der Bienenelfe sind tatsächlich so winzig. Das ist ein Kolibri, der auf der Karibikinsel Kuba lebt.“ Dieser Kolibri jedenfalls sei ein richtiger Winzling. „Er wiegt nur 1,8 Gramm, weniger als eine Straußenfeder“, schnatterte Agnes. „Die Bienenelfe misst von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze nur fünf bis sieben Zentimeter. Damit gilt sie als kleinster Vogel der Welt.“ Eure Paula

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