Immer nur das Gymnasium

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Realschullehrer: So viel Nachhilfe für Schüler muss nicht sein. München – Der hohe Nachhilfebedarf deutscher Schüler ist nach Ansicht des Bayerischen Realschullehrerverbands „ein Zeichen von Überforderung“.

Viele Eltern seien „zu ehrgeizig und erkennen nicht, dass unser Schulsystem alle Wege zu einer erfolgreichen Laufbahn offenhält, ganz egal, ob man nach der Grundschule auf eine Mittelschule, die Realschule oder ein Gymnasium wechselt“, erklärte Verbandschef Jürgen Böhm.

Anlass für seine Warnung ist eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach nehmen rund 1,2 Millionen Schüler in Deutschland Nachhilfe – das ist jeder siebte Schüler. An den Gymnasien ist es fast jeder fünfte Schüler (18,2 Prozent), der Nachhilfe bekommt. Der Bayerische Elternverband zieht andere Schlüsse aus der Studie: Im bayerischen Schulsystem gebe es trotz positiver Ansätze noch zu wenig individuelle Förderung, so Verbandsvorsitzender Martin Löwe.  dw

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