Im Dorf in der Nähe meines Sees gibt es einen Garten.

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Im Dorf in der Nähe meines Sees gibt es einen Garten.

Darin blühen prächtige Rosenbüsche. „Das ist wie im Paradies“, quakte meine Entenfreundin Klara neulich. „Nur schade, dass ich den Garten nur von draußen sehen kann.“ Sie hatte nämlich Angst, sich zu verletzen. „Rosen sind wehrhaft. An ihren spitzen Dornen kann man leicht hängen bleiben“, quakte sie. „Welche Dornen? Rosen haben doch gar keine“, schnatterte da Ente Agnes. „Du hast wohl Tomaten auf den Augen, die sieht man doch gleich“, quakte Klara. „Hab ich nicht. Aber Rosen haben Stacheln und keine Dornen.“ Klara hob die Flügel. „Wo soll da der Unterschied sein?“, quakte sie. „Ein Stachel wird nur aus der obersten Schicht der Pflanze gebildet“, quakte Agnes. „Bricht er ab, entsteht dabei keine große Verletzung.“ Anders ist das mit Dornen. Die sind nicht nur ein Anhängsel, sondern ein Teil des Pflanzenkörpers, der auch von diesem versorgt wird. „Wusstet ihr übrigens, dass Kakteen keine Stacheln haben, sondern Dornen?“, quakte Agnes. „Und diese Dornen der Kakteen sind übrigens umgewandelte Blätter.“ Diese Pflanzen wachsen nämlich in trockenen Gebieten. „An der Oberfläche von Laubblättern verdunstet viel Wasser“, quakte Agnes. „Mit Dornen geht nicht nur viel weniger Wasser verloren. Die Kakteen können damit auch das gespeicherte Wasser gut verteidigen – etwa gegen durstige Tiere. Eure Paula

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